FILMERNST

Sehend lernen – Die Schule im Kino

Das Kompetenzzentrum für
Film – Schule – Kino
im Land Brandenburg

FILMERNST-Frühjahrsprogramm

Zugegeben, wir sind arg spät dran in diesem Jahr: Die Flyer mit dem Frühjahrsprogramm haben wir gerade erst in den Druck gegeben – und es wird noch ein paar Tage dauern, bis sie im LIBRA ankommen und dann an die Schulen versandt werden. Es bleibt nicht mewhr viel Zeit bis zu den ersten Veranstaltungen in der Woche vor Pfingsten, deshalb hier schon mal vorab die Online-Version des Flyers. Die vier Filme stehen auch in der Datenbank, mit weiteren Informationen und allen Terminen in den jeweiligen Spielorten. Wir freuen uns also schon auf die ersten Anmeldungen!

Sollt euch dran erlaben!

Nein, sie darf unter keinen Umständen in der Pfanne landen: Die Gans, die der Opernsänger Luitpold Löwenhaupt mit nach Hause bringt und die er als Festschmaus enden lassen möchte. »Die Weihnachtsgans Auguste« ist eine wunderbare Erzählung von Friedrich Wolf, die 1988 für das DDR-Fernsehen inszeniert wurde. Der Film lebt, aber die Gans ist tot: gestorben dieses Jahr im gesegneten Alter von 26, wie erst kürzlich bekannt wurde.


Als sie damals vor der Kamera watschelte und schnatterte, war sie gerade mal ein Jahr alt, wobei sie, wie ihr Besitzer im brandenburgischen Marzahne jetzt aufklärte, auch gar keine Gans, sondern ein Ganter war. Die verheimlichte Identität hat Augustes Popularität indes nicht geschadet. Zwar kann sie es in punkto Kult nicht mit den »Drei Haselnüssen für Aschenbrödel« aufnehmen, aber immerhin ist sie schon noch ab und an im Fernsehen zu bewundern: das nächste Mal am 22. Dezember im rbb.

Auf der großen Leinwand zu sehen ist »Die Weihnachtsgans Auguste« am 18. Dezember im »Filmpalast« Oranienburg. Aber nicht, weil Weihnachten ist, sondern weil ihr literarischer Erfinder Friedrich Wolf vor 125 Jahren geboren wurde, am 23. Dezember 1888.

Gemeinsam mit der im Oranienburger Ortsteil Lehnitz ansässigen Friedrich-Wolf-Gesellschaft lädt FILMERNST ein zu einem Tag im Kino im Gedenken an den Schriftsteller und Dramatiker, Kulturpolitiker und Arzt Friedrich Wolf. Als Publikum erwartet werden mehr als 200 Schülerinnen und Schüler des Mosaik-Gymnasiums Oberhavel. Gezeigt werden drei Filme: für die Kleinsten passend zur Jahreszeit eben »Die Weihnachtsgans Auguste«, für die Größeren aber politisch und gesellschaftlich eminent bedeutsame Filme: »Ich war 19« und »Professor Mamlock«, beide inszeniert von Friedrich Wolfs Sohn, dem früheren Präsidenten der Akademie der Künste der DDR, Konrad Wolf.

Mit profunden Informationen und Hintergründen zu Leben und Werk der Familie Wolf hat der Filmhistoriker und Autor Dr. Günter Agde die Einführung in diesen Film- und Kinotag übernommen.

FILMERNST bedankt sich bei der Friedrich-Wolf-Gesellschaft e.V. für die Unterstützung.

Foto: rbb Presse & Information

Aktuelle Programmfilme

Nina und das Geheimnis des Igels

2.–4. Jahrgangsstufe

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Sehend lernen –
Die Schule im Kino

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sein Angebot in zahlreichen Brandenburger und auch Berliner Kinos und hat sich zum Markenzeichen für schulische Film- und Kinokompetenz entwickelt – in der Region und darüber hinaus.

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