Aliens gibt es wirklich – davon sind Billie und Dino überzeugt. Als die beiden elfjährigen Weltraum-Fans sich kennenlernen, ist es Freundschaft auf den ersten Blick. Heimlich tüfteln sie an dem Radioteleskop, das Dino auf dem Schrottplatz seiner Eltern zusammengeschraubt hat, und versuchen, geheimnisvolle Signale aus dem All zu entschlüsseln. Ihre Ergebnisse schicken sie sogar an die Europäische Weltraumorganisation ESA und werden überraschend in deren Hauptquartier eingeladen. Doch schnell merken sie, dass hier niemand ihre Forschung ernstnimmt. Schlimmer noch: Die erwachsenen Wissenschaftler*innen finden sie einfach nur süß. Doch dann kommen die Kinder einem Geheimnis auf die Spur, das sie auf eine unfreiwillige Weltraumreise führt. Treffen sie endlich die Aliens? Und lösen sie das Rätsel um Billies Mutter, die Astronautin war und auf einer mysteriösen Weltraummission verschwand?
Das spannende Science-Fiction-Abenteuer macht Lust, sich selbst mit Weltraumforschung zu beschäftigen.
Fotos: Constantin Film Vertriebs GmbH, München
»Der neueste Streich des Regisseurs Felix Binder ... schert sich bemerkenswert wenig um die Gesetze der Logik. Vielmehr präsentiert er uns ein Märchen, in dem die cleveren Protagonisten, Billie und ihr Kumpan Dino, eine fast schon fehlerlose Unfehlbarkeit an den Tag legen. Die Erwachsenen in ihrer Umgebung erscheinen indes blind für die Wunder, denen sich die beiden mutigen Kinder gegenübersehen, und die Gefahren, die sie überwinden müssen, werden nie mit der nötigen Ernsthaftigkeit betrachtet. Dies ist keine Schwäche des Films, sondern vielmehr seine Absicht – ein Märchen für Kinder, das bewusst den Realismus außer Acht lässt und stattdessen auf die Magie der Fantasie setzt.«
Sebastian Groß, moviebreak.de, Kassel
»Die Schauwerte stimmen. Der Film findet für die mittelamerikanische Startrampe ebenso glaubwürdige Bilder wie für das Innere der ISS. das ist für einen ›Kinderfilm‹ schon beachtlich und sehr detailfreudig umgesetzt.«
Frank Schmidke, brutstatt.de, Hamburg
»Die kurzweilige Kombination aus Kinder- und Familienfilm sowie Sci-Fi-Abenteuer ist zwar in einem realen Setting angesiedelt, setzt aber in großem Umfang auf Over-the-Top-Elemente wie den kuriosen Raketenflug ins All und die märchenhafte Begegnung mit Aliens. Binder zeigt bei der eskapistischen Erzählung Mut zu großen Kinobildern und bombastischer Musik. Solide Spezialeffekte und eine agile Kamera tragen zum Eindruck eines kurzweiligen Family-Entertainment-Films bei, der aber zugleich Werte wie Freundschaft und Mut, Forschergeist und familiären Zusammenhalt feiert.« Reinhard Kleber, artechock.de, München
» ... sobald die Kinder in der Rakete sind und durchs All fliegen, gibt es genügend reizvollen Filmstoff. Wie sie in der Rakete schweben, die Instrumente an Bord erkunden, auf der ISS nach fliegenden Chips und Colatropfen schnappen, bereitet Spaß. Das riskante Andockmanöver an die Internationale Raumstation musste Dino selbst steuern. Bald wird es richtig gefährlich und die Kinder sehnen sich nach den Eltern. Vieles wirkt altersgerecht und so nimmt es der Film mit manchen Details nicht so genau, was sich im Allgemeinen verschmerzen lässt.«
Bianka Piringer, spielfilm.de, Nierstein
»Es ist jedenfalls erfrischend, dass bei diesem bis in die Nebenrollen mit namhaften Darstellern besetzten Familienfilm auf eine gänzlich originäre Geschichte zurückgegriffen wurde. Marc Meyers Drehbuch stützt sich weder auf eine bekannte Roman- oder Filmvorlage, noch sind die Figuren Teil eines bereits etablierten Franchises. Das ist nicht nur in Hollywood, sondern auch in der deutschsprachigen Medienlandschaft zu einer Seltenheit geworden.«
Frank Brenner, choices.de, Köln