FILMERNST

Sehend lernen – Die Schule im Kino

Das Kompetenzzentrum für
Film – Schule – Kino
im Land Brandenburg

FILMERNST-Frühjahrsprogramm

Die Flyer mit dem Frühjahrs-/Sommerprogramm sind aus der Druckerei gekommen und wurden gerade vom LIBRA aus auf den Weg in die Schulen des Landes gebracht. Im Laufe dieser Woche sollten Sie die Druckwerke in der Hand haben. Freuen Sie sich auf vier besondere Filme, wie immer für alle Jahrgangsstufen und mit zahlreichen Anknüpfungspunkten für die Einbeziehung in den Unterricht. Für einen ersten Eindruck hier die Online-Version des Flyers. Die vier Filme stehen auch schon komplett in der Datenbank, mit weiteren Informationen, den Trailern, Begleitmaterial und allen Terminen in den jeweiligen Spielorten. Wir freuen uns auf Ihren Besuch in einem unserer Partner-Kinos.

Kingsley im Kino

Tourette-Syndrom, Magersucht, Sauberkeitswahn: Das Trio in »vincent will meer« muss sich auf der Flucht nach Italien mit seinen Krankheiten, Ticks und Zwängen zusammenraufen. Die Schülerinnen und Schüler vom Carl-Bechstein-Gymnasium Erkner nutzten nach der Filmvorführung die Gelegenheit, den Ernst der Komödie zu ergründen. Zu Gast im Movieland Erkner war Dr. Maike Pellarin, Chefärztin in der Kinder- und Jugendpsychiatrie Potsdam. Fragen gab es eine ganze Menge:


Frage des Moderators Sven-Ole Knuth: »Darf man, wie es beim Film sehr oft vorkommt, über die gezeigten Krankheiten überhaupt lachen?«

Antwort eines Schülers: »Ja, denn auch wenn man so etwas hat, besteht das Leben ja nicht nur aus Leiden, sondern hat auch schöne und lustige Momente.«

Antwort der Ärztin: »Unbedingt. Lachen ist manchmal die einzige Möglichkeit, um so eine Krankheit ertragen zu können.«

Frage eines Schülers: »Wird man mit einer Zwangsneurose geboren?«

Antwort der Ärztin: »Eine genetische Veranlagung ist wie bei vielen Dingen möglich, aber Babys haben es noch nicht. Meist stellen sich Zwangsstörungen ab dem Alter von 12 oder 13 Jahren ein.«

Frage des Moderators: »Gibt es einen Unterschied in der Arbeit mit Erwachsene  und der mit Kindern und Jugendlichen?«

Antwort der Ärztin: »Mit Kindern und Jugendlichen zu arbeiten, macht einfach mehr Spaß. Da wird auch mal gelacht.«
 
Frau Dr. Pellarin hatte noch einen weiteren Gast mitgebracht, ihren Therapiehund Kingsley.

Frage eines Schülers: »Wann kommt der Therapiehund zum Einsatz?«

Antwort der Ärztin: »Das ist sehr vielfältig. Patienten sollen mit ihm bestimmte Sachen, auch Kunststückchen, einüben – zur Entwicklung von Geduld, Konzentration, Selbstbewusstsein. Patienten mit Waschzwang sollen Kingsley streicheln, ohne gleich in Panik zu verfallen und sich waschen zu gehen. Manchmal hilft auch schon ein Spaziergang mit dem Hund, um Gesprächsblockaden zu lösen.«

Die Veranstaltung im Movieland Erkner mit »vincent will meer« war Teil des Filmprogramms zum Wissenschaftsjahr 2011 – Forschung für unsere Gesundheit im Rahmen der bundesweiten SchulKinoWochen. 

FILMERNST-Moderator Sven-Ole Knuth im Gespräch mit Frau Dr. Maike Pellarin

Der Therapie-Collie Kingsley Kewahatchie

Fotos: André Keller

Aktuelle Programmfilme

Wie heiratet man einen König

1.–3. Jahrgangsstufe

Der Sommer, als (m)ich meine Geschichte fand

4.–6. Jahrgangsstufe

DJ Ahmet

8.–12. Jahrgangsstufe

Delegation

8.–13. Jahrgangsstufe

SchulKinoWochen im Land Brandenburg

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Sehend lernen –
Die Schule im Kino

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… bietet

im besonderen Lernort Kino und als Teil des Unterrichts ein regelmäßiges Programm ausgewählter Kinder- und Jugendfilme für alle Jahrgangsstufen – und darüber hinaus die Möglichkeit für Veranstaltungen mit medienpädagogisch und künstlerisch wertvollen Wunschfilmen.

… vernetzt

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sein Angebot in zahlreichen Brandenburger und auch Berliner Kinos und hat sich zum Markenzeichen für schulische Film- und Kinokompetenz entwickelt – in der Region und darüber hinaus.

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