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Filmernst - Sehend lernen - Die Schule im Kino

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Kinos: föderaler Flickenteppich

… vor allem brauchen einen einheitlichen Kinostart. Christian Bräuer, der Chef der AG Kino, der Gilde deutscher Filmkunsttheater, bringt es auf den Punkt: »Der deutsche Kinomarkt funktioniert nur als Einheit. Es lohnt sich für einen Verleih nicht, einen Film für viel Geld zu bewerben und ins Kino zu bringen, wenn er nur in der Hälfte der Bundesländer anlaufen kann – und auch dort nicht vor vollen Sälen wegen der notwendigen Abstandsvorkehrungen. Das sind keine Kapazitäten, die sich für einen teuren, großen Film lohnen. Wenn aber keine neuen großen Filme anlaufen – wie soll man dann die Leute zurück ins Kino bekommen?«

Die AG Kino empfiehlt den 2. Juli für den Neustart, dann selbstverständlich mit bundesweit einheitlichen Hygiene- und Abstandsregelungen. Die Kinos hätten jetzt den Vorlauf, den sie für die Organisation brauchen, die Verleiher für die Bewerbung der Filme – ob nun Neustarts oder Wiederaufnahmen. Eine Anfang Mai durchgeführte McKinsey-Umfrage hat ergeben, dass ein Drittel der Befragten auch nach dem Abflauen der Corona-Krise seltener in Konzerte, ins Theater oder ins Kino gehen wolle, 26 Prozent überhaupt nicht – ein deutliches Zeichen.


Ob und wann es unter diesen Konstellationen auch wieder schulfilmische Veranstaltungen geben wird, wann wir wieder so volle Foyers und Säle haben werden wie auf den Bildern zu sehen, das steht in den Sternen. Wenn Sie möchten, so schreiben Sie uns doch Ihre Gedanken dazu: Wünschen Sie sich so bald als möglich wieder FILMERNST-Veranstaltungen? Unter welchen Voraussetzungen und Bedingungen könnten sie stattfinden? Welche Unterstützung bräuchten Sie? Würden Sie unsere filmernsten Angebote für den Herbst und darüber hinaus vermissen? Wie könnten wir die Pause sinnvoll und für die Schulen machbar überbrücken?

Fotos: FILMERNST

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