FILMERNST

Sehend lernen – Die Schule im Kino

Das Kompetenzzentrum für
Film – Schule – Kino
im Land Brandenburg

Wir wollen's wissen …

.. und bitten alle Lehrerinnen und Lehrer, die mit Ihren Klassen an den SchulKinoWochen teilgenommen haben, um deren Unterstützung bei einer Umfrage. Für die qualifizierte Evaluierung des Projekts hat VISION KINO eine (anonyme) Online-Befragung entwickelt – unter dem folgenden Link können Sie sich an der Umfrage beteiligen ...

Umfrage-Link für SchulKinoWochen 2022:


https://www.surveymonkey.de/r/SKW21_22

Ihre Auskünfte und Anregungen, Vorschläge und Wünsche helfen uns sehr. Die Daten werden vertraulich behandelt und ausschließlich zu internen Auswertungszwecken verwendet.


Froh und erleichtert waren wir, so hatten wir unsere Gefühle ja schon an dieser Stelle beschrieben, als sich der Vorhang im »Movieland« Erkner tatsächlich öffnete und die SchulKinoWochen Mitte März wirklich beginnen konnten. Am Ende zählten wir in 152 Veranstaltungen reichlich 10.000 Besucher:innen. In Zeiten wie diesen war mit einer solchen Resonanz nicht unbedingt zu rechnen. Von einigen wenigen Ausnahmen und Pannen abgesehen, lief alles zu unserer und des Publikums Zufriedenheit. Eine ganze Reihe von Veranstaltungen war begleitet und umrahmt von Moderationen und Filmgesprächen, hier erhielten wir schon die direktesten Rückmeldungen – sowohl Lob als auch Kritik. Nun möchten wir es mit Hilfe der Umfrage noch etwas genauer analysieren.


Vielen Dank für Ihre Mitwirkung – und bis zum nächsten FILMERNST-Rundbrief die herzlichsten Grüße!

» … im Tale grünet Hoffnungsglück«

Leider nein. In diesem Frühjahr richten sich unsere Hoffnungen und das Glück wohl weniger auf den Osterspaziergang im Grünen, sondern weit mehr auf die Sehnsucht nach Frieden und einem Ende des Krieges. Im letzten Rundbrief hatten wir erstmals auf den Ukraine-Live-Blog des in Greifswald erscheinenden, journalistisch einzigartigen »Katapult«-Magazins hingewiesen.


Was das »Katapult«-Team seit Ausbruch des Krieges an Aufklärungsarbeit geleistet und auf die Beine gestellt hat, ist beeindruckend und nahezu beispiellos. Mittlerweile haben sie ihr Redaktionsgebäude zur Zufluchtsstätte und zum Heim für Geflüchtete gemacht.

Hier ist das Video zu sehen:

Mit dem Klick erklären Sie sich einverstanden, den externen Inhalt zu laden. Hierdurch kann der Anbieter Daten aggregieren. In unserer Datenschutzerklärung finden Sie einen Link zur Datenschutzerklärung des Anbieters.


Außerdem, für Hintergrundinformationen, Entwicklungen, Zusammenhänge der Katapult-Podcast, zum Anhören, aber auch zum Herunterladen der erhellenden Texte.

Schule in Zeiten des Krieges

Grafik: Katapult, Lizenz: CC BY-NC-ND 4.0


Im letzten Rundbrief hatten wir auch aufmerksam gemacht auf den Dokumentarfilm »Oleg, eine Kindheit im Krieg« von Simon Lereng Wilmont. Eine Kindheit an der Kriegsfront in der Ost-Ukraine 2014, ein Jahr im Leben eines Zehnjährigen. Umsorgt von seiner Großmutter, wächst der Junge in der Donezk-Region auf, wo Landminen-Explosionen und Raketeneinschläge zum Alltag gehören.

Wie das US-amerikanische Film-Branchenblatt »Variety« am 8. März berichtet, wollten die Filmemacher im Februar 2022 Oleg und dessen Großmutter in Sicherheit bringen: Die beiden sollten einen Zug nehmen und in die damals noch ruhige Westukraine fahren, wo eine vorübergehende Unterkunft auf sie wartete. Doch die Abfahrt war genau für jenen Tag geplant, an dem Putins Armee in die Ukraine eindrang. Der Transport kam zum Stillstand, und Oleg Afanasyev und seine Großmutter Alexandra saßen fest in einer nun belagerten Region. Simon Lereng Wilmont zu »Variety«: »Ich bekam Nachrichten wie: ›Betet für uns. Das ist die Hölle. Es gibt keinen Ausweg‹.«

2018 hatte der dänische Regisseur mit »The Distant Barking of Dogs« (so der viel bessere englische Titel des Films) den Hauptpreis des Thessaloniki Documentary Festivals gewonnen. Letzte Woche war Simon Lereng Wilmont wieder Gast des griechischen Festivals, zur Premiere seines aktuellen Films »A House Made of Splinters«. Der Film lief bereits im Wettbewerb für Dokumentarfilme des Weltkinos beim Sundance Film Festival und erhielt dort den Preis für die beste Regie.
Ein weiteres Mal war Simon Lereng Wilmont in die Ostukraine gereist, um nur wenige Kilometer von der damaligen Frontlinie entfernt den Kamerablick auf ein Heim zu richten, in dem Kinder unter den traumatischen psychologischen Folgen des Lebens im Krisen- und Kriegsgebiet leiden. Die Bezüge zum aktuellen Geschehen sind direkt und unmittelbar. Die Kinder konnten, wie es heißt, von der Frontlinie evakuiert werden.

Zum Abschluss des Festivals in Thessaloniki wurde Simon Lereng Wilmonts Film »A House Made of Splinters« am 20. März mit dem Hauptpreis, The Golden Alexander Award, geehrt.

Link zum Festival und einem Gespräch mit dem Regisseur:
https://www.filmfestival.gr/en/all-news-en/27967-screening-of-the-film-house-of-made-splinters-and-qna-with-the-director

Bild: Cinetic Media

Aktuelle Programmfilme

Tagebuch einer Biene

2.–6. Jahrgangsstufe

Bori

3.–6. Jahrgangsstufe

Der Junge und die Wildgänse

4.–7. Jahrgangsstufe

Meine wunderbar seltsame Woche mit Tess

4.–7. Jahrgangsstufe

Träume sind wie wilde Tiger

4.–7. Jahrgangsstufe

Zu weit weg

5.–8. Jahrgangsstufe

About a Girl

8.–11. Jahrgangsstufe

Ein nasser Hund

9.–13. Jahrgangsstufe

Alle Programmfilme anzeigenausblenden

SchulKinoWochen im Land Brandenburg

Ein Projekt von VISION KINO – Netzwerk für Film- und
Medienkompetenz in Kooperation mit FILMERNST.
Unterstützt durch die Bundeszentrale für politische Bildung.
Gefördert durch die Medienboard Berlin-Brandenburg GmbH.

Mehr
Telefon 03378 209 161 (Jana Hornung)
03378 209 162 (Kathrin Lantzsch)
03378 209 148 (Susanne Guhlke)
E-Mail kontaktfilmernst·de
Instagram @filmernst
Postanschrift FILMERNST – Kinobüro im LISUM
Struveweg 1
14974 Ludwigsfelde-Struveshof
Sehend lernen –
Die Schule im Kino

FILMERNST

… bietet

im besonderen Lernort Kino und als Teil des Unterrichts ein regelmäßiges Programm ausgewählter Kinder- und Jugendfilme für alle Jahrgangsstufen – und darüber hinaus die Möglichkeit für Veranstaltungen mit medienpädagogisch und künstlerisch wertvollen Wunschfilmen.

… vernetzt

engagierte Lehrer, Kinobetreiber, Filmverleiher und Filmemacher und ist als Kompetenzzentrum Ansprechpartner für schulfilmische Projekte aller Art.

… präsentiert

sein Angebot in zahlreichen Brandenburger und auch Berliner Kinos und hat sich zum Markenzeichen für schulische Film- und Kinokompetenz entwickelt – in der Region und darüber hinaus.

… fördert

mit anspruchsvollen Unterrichtsmaterialien, mit moderierten Veranstaltungen, Gesprächen und Diskussionen nachhaltig die Entwicklung von Film- und Medienkompetenz, von kultureller und Allgemeinbildung.