Koschka

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Koschka

Deutschland 2026 / Spielfilm / 75 Minuten / 1.-3. Jahrgangsstufe

Inhalt

»Sie war einfach da.« So kurz und knapp erklärt Jan seinem Vater die Erweiterung ihres Zweier-Haushalts. Wie gut das Verhältnis zwischen den beiden ist, beweist schon die Reaktion auf die Mitteilung des Sohns. Statt zu schimpfen, erwidert der Vater nur lapidar: »Hoffentlich macht die uns nicht in die Bude«. Damit ist klar, dass ihr tierisch niedlicher Neuzugang länger bleiben wird. Klar ist auch, dass es nicht lange dauern wird, bis Jan das erste Mal Katzen-Pippi vom Boden aufwischen wird. Das macht er gemeinsam mit seinem besten Freund Sami. Mit ihm testet er auch einen Namen aus, auf den das Kätzchen vielleicht reagiert: Doch weder bei Findus, Simba, Leo oder Tiger, sondern erst bei Koschka wendet sie ihren Kopf. Es ist das russische Wort für Katze. Jan kennt es, weil er neben deutsch auch russisch spricht. Man hört es, wenn er mit seiner Mutter telefoniert – und man merkt es auch an seinem rollenden »R«. Koschka also bleibt bei ihnen und wartet wenig später mit einer Überraschung auf: Im Schrank miauen sanft und leise drei Katzen-Babys. Dieser Familienzuwachs erhöht die Herausforderungen natürlich enorm und damit auch die Verantwortung. Jan möchte erst mal die geplante Ferienreise mit der Mutter verschieben und sich gemeinsam mit Sami voll und ganz seinen Zöglingen widmen. Dritte im Bunde der angehenden Drittklässler wird Martha. Sie ist beeindruckt davon, wie sich die Jungs um die Tiere kümmern. Es gibt viel zu tun, erst recht, nachdem der Tierarzt von Katzenflöhen gesprochen hatte. Und als Jan bei ihm niesen musste, hatte der Doktor auch gefragt: »erkältet oder Allergie?« Bald schon werden die Anzeichen dafür stärker. Gerötete Augen, nächtliches Husten und Atemnot lassen kein andere Wahl: Die Katzen müssen aus der Wohnung und ins Tierheim. Natürlich versuchen Jan, Sami und Martha, das um jeden Preis zu verhindern. Sie lassen sich einiges einfallen und kommen dabei auf unerwartete Spuren. Koschka und ihre Kleinen werden ein gutes Zuhause finden – wo und bei wem wird hier nicht verraten.

Von der Idee bis zum fertigen Film vergingen fast zehn Jahre, ein halbes Katzenleben. Die Ausdauer des Regisseurs hat sich gelohnt, kein Film schnurrt schöner!

Fotos: farbfilm Verleih, Berlin

Themen

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Fächer

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»So einfühlsam wie sanftmütig, so geduldig wie respektvoll entwickeln Bernd Sahling und sein angesichts der Katzenbabys ganz offensichtlich ›schockverliebtes‹ Team die kleine und doch in vielem so bedeutsame Geschichte, stets auf Augenhöhe der Kinder und auch der Katzen. Dabei erliegen sie nie der Versuchung, das betont ›Niedliche‹ der tierischen Protagonisten in den Vordergrund zu stellen (die schönsten Outtakes vom Dreh mit den Tieren und Kindern gibt es während des Nachspanns), vielmehr folgen sie zuallererst dem Tun und Handeln der Kinder, die souverän über sich hinauswachsen.« 
Horst Peter Koll, kinder-jugend-filmportal.de, Remscheid

»Wie kaum ein anderer versteht es Bernd Sahling, kleine Geschichten aus dem Alltag von Kindern in Szene zu setzen und ihre Gefühlswelten sensibel zu vermitteln. Seine langjährigen Erfahrungen aus der sozialpädagogischen Filmarbeit mit Kindern kamen ihm dabei zugute, ein Erfahrungswissen, über das nur wenige seiner Kolleg*innen in diesem Umfang verfügen. Wie seine anderen Filme besticht auch ›Koschka‹ durch eine ruhige und präzise Erzählweise und unspektakuläre Handlungsmomente, wirkt aber gerade deswegen umso realitätsnaher, einschließlich eines respektvollen Umgangs mit Kindern – und Erwachsenen gleichermaßen.« 
Holger Twele, weltexpresso.de, Frankfurt/Main

»Viel Wert hat Bernd Sahling auch auf die naturalistischen Katzengeräusche gelegt. Unentwegt schnurren Koschka und ihre verspielten Kids, was intensiver als in der Wirklichkeit ausfallen mag, vorrangig aber ein starkes Zeichen dafür ist, dass sich selbst junge Zuschauer*innen hier richtig wohlfühlen dürfen. Denn wie die Katzen, so setzt auch Bernd Sahling die wohligen Schnurr-Laute als reiches Kommunikationsmittel ein.«
Horst Peter Koll, kinder-jugend-filmportal.de, Remscheid

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