Busters Welt

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Film – Schule – Kino
im Land Brandenburg

Busters Welt
Buster Oregon Mortensen

Dänemark 2021 / Spielfilm / 92 Minuten / 3.-6. Jahrgangsstufe

Inhalt

»Das einzige, was zählt, ist die Schule des Lebens.« Weisheiten wie diese hat Busters arbeitsloser Vater etliche parat. Er ist eine Frohnatur, nimmt die Dinge leicht und schießt gern mal übers Ziel hinaus. Das sonnige Gemüt und die positive Grundeinstellung hat er dem Sohn vererbt. Den Elfjährigen kann eigentlich nichts erschüttern. Was er sich vornimmt, das zieht er durch. Der misslungene Zaubertrick vor der Klasse, fast wäre er an einem Ei erstickt, hält ihn nicht davon ab, weiter für seine Darbietungen als »Magic Mortensen« zu trainieren. Ermutigt wird er von seiner jüngeren, in der Schule gemobbten Schwester Ingeborg und vor allem vom alten Larsen, einem Ex-Zirkusartisten. Buster sieht sich schon als Gewinner eines Talentwettbewerbs und der 10.000 Kronen. Die wird er spendieren für einen Familienurlaub auf Ibiza, wo sich die Eltern einst verliebten. Dass der Streetdancer und Wichtigtuer Simon-Olaf weit bessere Chancen auf den Hauptpreis hat: geschenkt. Buster ist seit kurzem doppelt motiviert, will er doch der neuen Nachbarin imponieren. Joana scheint den Avancen nicht abgeneigt, selbst wenn nicht alle Blütenträume reifen. Der Tag des Auftritts fordert dem Zauberlehrling dann eine schwere Entscheidung ab. Was Buster gewinnt, hat mit Magie zu tun, lässt sich aber nicht in Kronen bemessen.

Ein Kinderfilm, der glücklich macht: soviel Optimismus ist wirklich herzerwärmend.

Fotos: Kinostar Filmverleih, Stuttgart


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» ... überzeugt ... durch seinen phantasievollen, aber doch unsentimentalen Blick auf die Welt. Eine gewisse Zeitlosigkeit zeichnet das Kopenhagen von Buster aus, Smartphones oder ähnliche Zeichen der Gegenwart sind kaum zu sehen; Anfang der 80er Jahre, wie die Romanvorlage, spielt der Film aber auch nicht. Statt dessen in einer Zeit, die noch nicht vom Kampf um Likes und Kommentare in den sozialen Meiden geprägt ist, sondern von Abenteuern in der realen, statt in der virtuellen Welt. Das Leben ist magisch heißt es auf den Plakat zu ›Busters Welt› und zumindest für ein Kind mit der Phantasie von Buster stimmt das.«
Michael Meyns, programmkino.de, Berlin

»Jenseits der inszenatorischen Schwächen übermittelt der warmherzige Außenseiterfilm überzeugende Botschaften: So wirbt er eindringlich für mehr Toleranz gegenüber außergewöhnlichen Menschen, Rücksichtnahme auf Schwache und Behinderte sowie für familiären Zusammenhalt. Dazu kommt der Appell, Äußerlichkeiten wie Erfolg und Ruhm nicht so ernst zu nehmen.«
Reinhard Kleber, filmdienst.de, Bonn

»Und dann gibt es da noch Herrn Larsen, den alten Nachbarn, dem er täglich sein Essen ans Bett bringt. Herr Larsen ist Busters Mentor und hält ihn zum Üben an. Außerdem hört er ihm zu, wenn er Kummer hat und gibt ihm Tipps in Sachen Liebe. Die Beziehung des Jungen zu Larsen bewegt in ihrer Wahrhaftigkeit und zählt zu den gelungensten Inhalten des Films. Mit der Figur des alten Mannes wagt sich der Film auch an das Thema des Sterbens, das ja nicht gerade oft in heiteren Kinderfilmen vorkommt. Der Abschied wird nicht so genannt und der Tod bleibt ohne Bild. Das Publikum aber begreift mit dem Herzen, was geschieht, wenn Larsen seiner verstorbenen Liebe begegnet und Buster eine Sternschnuppe am Himmel sieht.«
Bianka Piringer, kino-zeit.de, Mannheim

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