Madison – Ungebremste Girlpower

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Madison – Ungebremste Girlpower

Deutschland/Österreich 2020 / Spielfilm / 87 Minuten / 5.-7. Jahrgangsstufe

Inhalt

»Wenn du über die Ziellinie fährst, vergisst du alle Quälereien.« Mit dieser einfachen Formel versucht Madison ihren Eifer und ihre Energie für den Bahnradsport zu erklären. Der Enthusiasmus dafür ist ihr praktisch in die Wiege gelegt: Am Tag der Geburt hat ihr Vater ein ›Madison‹ gewonnen, ein Zweier-Mannschaftsfahren auf der Bahn. Der Name ist also Programm, Olympia das Ziel. Voller Ehrgeiz und absolut gradlinig fährt Madison auf ihrer Karrierespur. Als Zwölfjährige darf sie schon bei den Älteren mitmachen, aber irgendwie reicht es noch nicht ganz. Überambitioniert verursacht sie einen Sturz ihres Teams. Sie muss das Trainingscamp verlassen und notgedrungen nun doch nach Tirol. Hier gibt  ihre Mutter den Sommer über Yoga-Kurse, hier soll  die Tochter nun abschalten und sich erholen. Doch auch hier gibt es Fahrräder: zwar keine ultraleichten Karbonmodelle, sondern schwere Mountainbikes – wie die einheimische Vicky eines fährt. Sie würde Madison gern als Partnerin für die beovorstehende »Schnitzeljagd« gewinnen. Das Rennen führt auf halsbrecherischem Kurs durch den Biker-Park, als Hauptgewinn lockt das modernste BMX-Modell. Das Freundschaftsangebot fordert Madison neue Qualitäten ab, war sie doch bislang nicht unbedingt eine Team-Playerin. Und was wird der ambitionierte Vater, der prominente Bahnradsportler, sagen? Er hält gar nichts von Madisons Begeisterung für die Berge. Bis zu ihrer Entscheidung muss sie, nicht nur auf dem BMX-Parcours, einige hohe Hindernisse aus dem Weg räumen und ihrem Leben einen anderen Kurs geben.

Gewinnen ist nicht alles: Rasante Downhillfahrten vor grandioser Alpenkulisse. Herrliche Aussichten und wegweisende Einsichten!

Bilder: farbfilm Verleih, Berlin

Themen

Lebensentwürfe   |  Vorbilder   |  Leistungssport   |  Talent   |  Ehrgeiz   |  Disziplin   |  Leistungsdruck   |  Familie   |  Familien- und Generationsbeziehungen   |  Identität   |  Geschlechterrollen   |  Freundschaft   |  Vorurteile   |  Toleranz   |  Vertrauen   |  Werte   |  Mountainbiking/Downhill

Fächer

Deutsch   |  Lebensgestaltung-Ethik-Religionskunde   |  Sport

»In ›Madison‹ sind die Tiroler Berge die perfekte Kulisse für wilde Radtouren, verwinkelte Kurven und steile Abfahrten. Und die Kamera der Regisseurin weiß die Räume perfekt zu managen, bewegt sich flink über die Rennstrecken und Wege und beschert uns angenehme Momente voller Adrenalin.«
Marina Pavido, cinema-austriaco.org, Rom

»›Madison‹ erzählt von schwierigen Entscheidungen, die der Traum vom Profisport mit sich bringt, feiert aber auch das Radfahren. Das Renntraining von Madison am Anfang des Films ist ebenso rasant gefilmt wie die Mountainbiketouren der Downhiller durch den Wald und über den Trainingsparkour. Ob Madison Profisportlerin wird, bleibt offen, radverliebt bleibt sie auf jeden Fall.«
Hendrike Bake, indiekino.de, Berlin

»Denn auf so lockere wie sympa­thi­sche Art und Weise zeigt uns Madison, warum Geheim­nisse haben genauso wichtig wie verlieren ist, und dass es letzt­end­lich schöner und vor allem nach­hal­tiger ist, seine Freunde nicht im Stich zu lasen.«
Axel Timo Purr, artechock.de, München

»Selbst wenn man nicht so sehr auf Mountainbikes und Parcours-Abfahrten stehen sollte, wird man sich dem Sog der Bilder vor der Naturkulisse der Alpen nicht entziehen können. Die Bikes fliegen direkt über die Kamera hinweg und die rasanten Abfahren über Stock und Stein sind direkt aus der Perspektive der Fahrenden oder aus der nahen Vogelperspektive gefilmt. Zu diesem Zweck wurde extra ein Stahlseil entlang der Strecke gespannt, an dem die Kamera befestigt war und gezogen werden konnte. Das sind echte Hingucker, zumal erfolgreiche Downhiller hier in Nebenrollen zu sehen sind. In dieser Hinsicht lässt der Film also fast nichts zu wünschen übrig.«
Holger Twele, kinder-jugend-filmportal.de, Remscheid

»Von diesen klaren, moralischen Lektionen geprägt, erzählt Kim Strobl ihre Geschichte, in der eindrucksvollen Landschaft der Tiroler Berge überzeugend in Szene gesetzt. Gerade die Aufnahmen der rasanten Mountainbike-Rennen sorgen für Dynamik, die über manche doch eher schlicht gezeichneten Konflikte hinwegsehen lassen. So ist ›Madison – Ungebremste Girlpower‹ am Ende ein unterhaltsamer, visuell ansprechender Kinderfilm, der klare, moralische Werte vermittelt.«
Michael Meyns, programmkino.de, Berlin

»Eher der Zielgruppe ist es wohl geschuldet, dass die Autorin und Regisseurin auch noch die Geschichte einer ersten Liebe sowie die Konkurrenz der Freundinnen um denselben Jungen eingebaut hat. Das überfrachtet die eigentlich geradlinige Handlung, die im Rahmen der Initiative ›Der besondere Kinderfilm‹ entstanden ist. Dabei werden die eher raren Filme unterstützt, die eine originäre Geschichte erzählen und sich nicht im Schatten eines bereits erfolgreichen Kinder- und Jugendbuchs sonnen. Gerade unter diesem Aspekt hätte man sich ein schlüssigeres Drehbuch gewünscht. Doch das kleine Manko machen der lebensfrohe Rhythmus und der optimistische Grundton der Genremischung aus Problem- und Abenteuerfilm mehr als wett.«
Peter Gutting, film-rezensionen.de, München

»Mit der Nachwuchsdarstellerin Felice Ahrens, die in ›Madison‹ ihre erste Hauptrolle spielt, ist Strobl ein Glücksgriff gelungen. Ahrens gibt die ehrgeizige Spitzensportlerin ebenso überzeugend wie die zickige Stadtgöre, die mit beachtlicher Arroganz auf die Heranwachsenden im Bergdorf herabblickt, und das energiegeladene Abenteuer-Girl, bei dem der Groschen gefallen ist.«
Reinhard Kleber, film-dienst.de, Bonn

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