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Meine Freundin Conni – Geheimnis um Kater Mau

Deutschland, Irland 2019

 

 

»Immer dasselbe: Erwachsene glauben nur Erwachsenen«, beklagt sich Connis beste Freundin Anna. Dabei hatte doch Conni schon all ihren Mut zusammengenommen und Frau Weingärtner gestanden, wer hinter dem sonderbaren Treiben und den verdächtigen Vorkommnissen in der Herberge steckt: Sie oder besser gesagt, ihr Lieblingskater Mau. Der nämlich hatte sich heimlich in der Kofferklappe des Busses verkrochen, mit dem die große Kita-Gruppe in Richtung Schloss Finkelstein aufbrach. Gleich in der ersten Nacht tobt Mau über die Betten der Kinder, und Conni wird schnell klar: Das ist beileibe kein Gespenst, sondern ihr anhänglicher Schmusekater! Lange kann sie das Geheimnis nicht für sich behalten, muss es bald mit ihren besten Freunden, Anna und Simon, teilen. Nur gemeinsam können sie die Verwicklungen entwirren, denn was Mau anstellt und Conni zugibt, das unterstellt Frau Weingärtner dem Herzensfreund ihres Sohnes Luca: einem Waschbären namens Oskar. Den möchte sie möglichst rasch abschieben in einen Streichelzoo – und die Kinder müssen mit all ihrem Geist, ein paar Gespenstern und etwas Grusel die Wahrheit ans Licht bringen.

Zwar ohne Schleife im Haar, aber im typisch rot-weißen Ringelpulli: Auch im Film bleibt Conni sich und ihren Millionen Anhängern treu!

Fotos: Wild Bunch Germany, München/Berlin


 

Themen

Abenteuer, Tiere, Haustiere, Tiercharaktere, Freundschaft, Verdächtigungen, Vertrauen, Ehrlichkeit, Gewissenskonflikt, Gerechtigkeitssinn, Gemeinschaft, Zusammenhalt, Hilfsbereitschaft, Fantasie, Spuk/Gespenster, Zeichentrick, Animationsfilm

 

Fächer

Deutsch, Sachunterricht, vorfachlicher Unterricht

 

Kritikerstimmen

»Hinter all dem steckt freilich ein tieferer Sinn: Im ausgelassenen Spiel mit der mitunter Purzelbäume schlagenden Fantasie lernen die Kinder, mit Ängsten umzugehen und sie zu überwinden. Auch erfahren sie, wie Fantasie und Wirklichkeit zu unterscheiden sind, und gerade Conni stellt sich immer wieder vorbildlich ihren kleinen Verfehlungen, ergreift verantwortungsvoll Partei für Luca, als ihm Unrecht geschieht, und bringt alles wieder in Ordnung, was sich an Verwirrungen angehäuft hat. Das ist im Kern recht didaktisch, aber die heiter-unterhaltsame Hymne auf die Freundschaft verbirgt ihr Anliegen geschickt und elegant hinter der Abenteuerfantasie.« Horst Peter Koll, kinder-jugend-filmportal.de, Remscheid

»Die neue Adaption hält sich nicht nur auf visueller Ebene an die Vorlagen aus den Büchern und Fernsehserien, sondern schickt die Protagonistin auch zurück ins Kita-Alter. Niebuhr begnügt sich dabei nicht damit, ein paar bekannte Conni-Abenteuer aneinanderzureihen, sondern er erzählt eine eigenständige Geschichte, die dennoch dem Geist des Originals treu bleibt.«
Thomas Lassonczyk, filmdienst.de, Bonn

»Ein paar wichtige aktuelle Themen von Ökologie bis zu Ernährung tauchen darin auf, welche das Publikum behutsam auf die Welt da draußen vorbereiten. Ansonsten gibt es eine Mischung aus Ernst und Spaß.« Oliver Armknecht, film-rezensionen.de, München

»Dass der Film so gut funktioniert liegt zum einen daran, da man die Figuren und all ihre Ängste, Sorgen und Sehnsüchte (der allmähliche Abnabelungsprozess von den Eltern, freundschaftlicher Zusammenhalt, die Sehnsucht nach den geliebten Haustieren usw.) jederzeit ernst nimmt. Hinzu kommt eine große Portion Humor, für die vor allem Kater Mau verantwortlich ist. Denn der tierische Wirbelwind sorgt für allerlei Chaos und Verwirrung in der Kita-Unterkunft.« Björn Schneider, spielfilm.de, Nierstein

»Der klassische zweidimensionale Zeichentricklook gefällt in einer Zeit, in der die meisten Animationsfilme dem dreidimensionalen CGI-Stil frönen (und gerade bei billigeren Produktionen auch gern mal daneben liegen) und erinnert angenehm an die Bilderbuchvorlage. Die Bilder bestechen mit naturgetreuen Farben und Schattenwürfen sowie detailreichen Hintergründen.
Antje Wessels, wessels-filmkritik.com, Hamburg



zuletzt aktualisiert am 27.10.2020

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