Hauptnavigation

Filmernst | Kleinruppin Forever

Filme | Kleinruppin Forever | Inhalt

Unternavigation

Kleinruppin Forever

Deutschland 2004

 

Inhalt
Bremen 1985: Der 19-jährige Tim ist auf bestem Wege zur Tennis-Profikarriere. Sorglos aufgewachsen in einer begüterten Familie, möchte er weniger in Vaters unternehmerische Fußstapfen treten, sondern lieber die sportlichen Talente fördern. Doch bevor er ins Trainingscamp nach Florida zieht, steht noch der obligatorische Klassenausflug in den geografisch nahen, aber geistig fernen Osten an. Lustlos in die »Zone« - wo sich für Tim herausstellt, dass er die Rede von den armen Brüdern und Schwestern wörtlich zu nehmen hat. Im märkischen Kleinruppin jedenfalls trifft der smarte West-Popper auf einen rauen Ost-Punker - und abgesehen von der Haartracht sehen sich die beiden wirklich verdammt ähnlich. Tatsächlich sind sie Zwillingsbrüder, tragischer Umstände wegen im frühesten Kindesalter getrennt. Scheinbar grundverschieden im Wesen, mangelt es an Verständnis und Sympathie füreinander. Der clevere Ronnie nutzt jedoch die Gunst der Stunde: Er setzt seinen ungeliebten Bruder außer Gefecht und sagt dem Osten auf ungefährliche Weise Lebewohl. Tim aber sitzt unausweichlich fest, und seine haarsträubenden Geschichten kann wirklich keiner glauben. Nun heißt es Broiler statt Chicken und Schwalbe statt Vespa: auf ewig trostlose Aussichten. Erst als er Jana kennen lernt, bekommt die graue DDR plötzlich Farbe. Tim merkt, dass zum Glück weit mehr gehört als er bislang ahnte. Fast schon abgefunden mit dem Schicksal, bietet sich die Chance, mit dem Kleinruppiner-Schwimmteam in den Westen zu fahren…

Themen
Zeitgeschichte, Ost-West-Vergleich, deutsche Einheit, Identitätstausch, Wertvorstellungen, Rollenbilder, Lebensentwürfe, Verhaltensmuster, Generationskonflikte, Liebe

Fächer
Deutsch, Lebensgestaltung-Ethik-Religion, Politische Bildung

Pressestimmen
»Die Idee ist so gut wie die von ›Good bye, Lenin!‹. Wunderbarer Komödienstoff. Die schwerste Hürde – die Glaubwürdigkeitshürde – nimmt der Film wie nebenbei. Man weiß voneinander am Ende mehr, als man sich sagen kann.«
Kerstin Decker, Der Tagesspiegel, Berlin

»Dicht unter der Oberfläche aus Teenagerromantik, Humor und Nostalgie ist bei diesem Film ein altmodischer Optimismus verborgen, der uns seit dem Mauerfall ziemlich abhanden gekommen ist.«
Matthias Heine, Die Welt, Berlin

»Ausstattung, Kostüme und Musik sind ganz wunderbar geraten. Die Dialoge sind deutlich besser als in den meisten deutschen Komödien. Auch die Rollen sind meist hervorragend besetzt.«
Harald Peters, taz, Berlin


Zweite Hauptnavigation