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2040 – Wir retten die Welt!
2040

Australien 2019

 

 

»Wie könnte die Welt im Jahr 2040 für unsere Tochter aussehen?«, fragt sich – aus ganz persönlicher Verantwortung – der australische Schauspieler und Regisseur Damon Gameau. Velvet ist jetzt vier – und ihr Vater macht sich auf die Suche nach Lösungen zum (Über-)leben auf diesem Planeten. Einzige Regel, die seine globale Expedition leiten soll: Alles, was er für die gar nicht so ferne Zukunft aufzeigt, muss es bereits in irgendeiner Form geben. Pläne und Projekte, aus denen im Kleinen Großes erwachsen kann. Visionen – für Klima und Energie, Architektur und Verkehr, Ernährung und Bildung –, die bald schon Wirklichkeit werden könnten und sollten. Wissenschaftler, Aktivisten, Entwickler warnen nicht nur, sondern erhellen Zusammenhänge. Immer wieder kommen auch Kinder mit ihren Wünschen, Träumen und Hoffnungen zu Wort. Höchst anschaulich und originell die Einführung: Wie die Polkappen schmelzen, zeigt uns der Familienvater mit einem Blick in seinen Kühlschrank. Den Karbon-Kreislauf erklärt er am heimischen Kamin, die Badewanne ist der Ozean. 

A film for future: ermutigend, inspirierend, aktivierend.

Fotos: Universum Film GmbH, München


 

Themen

Globalisierung, Klimawandel, Umwelt-(verschmutzung), CO2-Ausstoß, Zukunftsperspektiven, Landwirtschaft, urban Gardening, Verkehr, Sharing-Modelle, Fridays for Future, Werte, Idealismus und Utopien, Konsumverhalten, Öko-Aktivismus, Umweltethik, Verantwortung, Dokumentarfilm

 

Fächer

Deutsch, Lebensgestaltung-Ethik-Religionskunde, Politische Bildung, Naturwissenschaften, Geografie, Biologie, Kunst, fächerübergreifend

 

Kritikerstimmen

»Nein, sagen die australischen Filmemacher von ›2040‹: Es sei ›Zeit für eine andere Story, eine Story über die Lösungen unserer Probleme‹. Sie legen den Fokus auf die vielen kleinen Hoffnungsträger, die an einer besseren Zukunft arbeiten. Projekte, Technologien und Menschen. Die Bandbreite reicht von modernen Mobilitätskonzepten, Aufforstungen ehemaliger Waldgebiete und CO2-Reduktion bis hin zu einer umweltverträglichen Landwirtschaft. Anders als bei anderen Filmen kommen hier jedoch nicht nur Experten zu Wort. Stattdessen haben die Regisseure Zukunftsvisionen derer festgehalten, denen die Erde in Zukunft gehört: Kindern zwischen sechs und elf Jahren aus verschiedenen Ländern der Welt. […] Der Kino-Film ›2040‹ macht deutlich: Wenn möglichst viele Menschen an einer nachhaltigen Zukunft arbeiten, kann sie auch Wirklichkeit werden.«
Sven Christian Schulz, utopia.de, München

»Die Erde wird in Zukunft ohnehin kaputt sein, der Kampf gegen den Klimawandel können wir eh schon vergessen? Nicht, wenn es nach ›2040‹ geht. Der sich an ein jüngeres Publikum wendende Dokumentarfilm zeigt bereits heute zur Verfügung stehende Möglichkeiten auf, mit denen wir einschreiten können und macht Mut, eben genau das zu tun.«
Oliver Armknecht, film-rezensionen.de, Falkensee

»Gerade als Elternteil eines kleinen Kindes verbietet es sich, mit der von Politik und Wirtschaft seit Beginn des industriellen Zeitalters vorgelebten Nach-uns-die-Sintflut-Mentalität auf den drohenden (Klima-)Kollaps zu reagieren. Weil er mit seinem Leinwand-Appell an den gesunden Menschenverstand aber nicht nur auf einer rationalen, sondern auch auf einer emotionalen Ebene zum Publikum vorstoßen will, ist es schon legitim, dass Gameau seine Sammlung von Lösungsansätzen erzählerisch sehr stark an seine Rolle als Vater einer vierjährigen Tochter anbindet.«
Karin Jirsak-Biemann, filmstarts.de, Berlin

»Dabei findet Gameau durchaus viele andere filmische Mittel, sein Thema spielerisch-unterhaltsam an die Zuschauer zu bringen. Er schrumpft seine realen Gesprächspartner auf Miniaturgröße und platziert sie irgendwo im Bild oder erklärt den Klimawandel mit animierten Szenen in seinem eigenen Haus: So setzt im Kamin mit der Industrialisierung und ihren Folgen – illustriert durch vor sich hin schuftende Spielzeugfiguren und -fahrzeuge – der enorme Ausstoß von CO2 ein, während im Tiefkühlfach die Polkappen abschmelzen und die Badewanne wegen der steigenden Meeresspiegel überläuft. Eine gute Strategie, um das komplexe Sujet zu vermitteln.« Katharina Zeckau film-dienst, Bonn




zuletzt aktualisiert am 29.10.2019

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