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Little Miss Sunshine
Little Miss Sunshine

USA 2006

 

Inhalt
Klein, pummelig und mit rosa Riesenbrille auf der Nase: Die siebenjährige Olive scheint auf den ersten Blick nicht gerade die geborene Kandidatin für einen Schönheitswettbewerb. Das schräge Aussehen aber mindert beileibe nicht ihre Ambitionen. Immer wenn im Fernsehen eine Miss-Wahl läuft, hampelt sie wild vor dem Bildschirm herum, ahmt die Posen der lebenden Barbies nach und sehnt sich nach einem Auftritt vor großem Publikum. Der Zufall hilft den Illusionen auf die Sprünge: Als Ersatz nachnominiert für den Little-Miss-Sunshine-Wettbewerb, sieht sich Olive fast schon am Ziel ihrer Träume. Das allerdings liegt in Kalifornien, und ein Flug dorthin ist teuer. Also quetscht sich die Familie - Mutter und Vater, Bruder, Onkel und Opa - in einen klapprigen VW-Bus und macht sich auf den weiten Weg. Bald schon liegen die Nerven blank, auf kleine Krisen folgen große Katastrophen. Doch trotz aller Hindernisse wächst der chaotische Clan zusammen und beweist mit seinem kleinen Sonnenschein, wie echte Gewinner aussehen…
»Little Miss Sunshine« ist die hintergründig-überdrehte Geschichte einer nicht ganz normalen, aber im Zusammenhalt starken Familie - und nicht zuletzt eine gnadenlose Parodie auf den realen Irrwitz von Schönheits-, Talent- und Casting-Shows.

Themen
Familienbeziehungen, Generationskonflikte, Talent- und Castingshows, Schönheitswahn/Schönheitswettbewerbe, Illusionen und Realität, Selbstvertrauen, Selbstüberwindung, Erfolgsrezepte und Erfolgsdruck, Verlust eines nahen Menschen, Pubertät, Homosexualität, Komödie, Parodie, Roadmovie

Fächer
Deutsch, Englisch, Lebensgestaltung-Ethik-Religionskunde, Kunst, Musik 

Pressestimmen
»Der Film verschließt - im Gegensatz zur Disney-Familie - nie die Augen vor den Realitäten und Monstrositäten unserer Zeit. Diese Familie gewinnt die Herzen mit ehrlich herzlichem Lachen.«
Günther H. Jekubzik, filmtabs

»Denn das große Plus dieses kleinen Films sind die Schauspieler, von denen keiner auch nur im Traum daran denkt, seine Figur an Stereotypen des Skurrilen auszuliefern (…) Es erfüllt mit einer gewissen Befriedigung, dass die Loser-Familie beim furiosen Showdown vom Hamsterrad springt und dem Wettstreit gedrillter Miniatur-Barbies einen Spiegel vorhält, bei dessen Anblick einem das Lachen im Hals stecken bleibt. Die Wahrheit trifft wie immer unmittelbar, und sie schmerzt.«
Alexandra Seitz, Berliner Zeitung

»›Little Miss Sunshine‹ ist keine reine Komödie. Man nimmt ebenso Teil an tragischen Momenten und erhält dabei Einblick in die Gefühlswelten der Hoovers. Auch die Dialoge sind keinesfalls nur witziges Geschwätz - der amerikanische Traum von Ruhm und Erfolg und der kranke Schönheitswahn werden hier nicht unkommentiert gelassen. Der Film besticht durch seinen Humor und überzeugende, wenn auch teilweise überzogene Charaktere.«
Sonja Schmidt, Brigitte

»Eine Familie, die trotz all ihrer Fehler liebenswert ist. Und bald wird deutlich, dass es den Regisseuren gar nicht so sehr darauf ankommt, DASS die Familie ans Ziel gelangt, sondern WIE. Selten wagt ein Hollywood-Film solch ein überraschendes Ende. In ›Little Miss Sunshine‹ ist es die Familie, die gewinnt. Und die muss nicht perfekt sein. Vielleicht ist das ja der neue amerikanische Traum.«
ARD, titel-thesen-temperamente

»Wie intelligent und behutsam der Film die Figuren entwickelt und ihre verborgenen Motive enthüllt. Jeder einzelne begegnet dabei seinen eigenen Schwächen, seiner Blindheit und seinem Rest Stärke. Der Showdown beim Schönheitswettbewerbfinale wird zur Karikatur des amerikanischen Glücksversprechens, wie sie lässiger wohl noch nicht auf der Leinwand zu sehen war.«
Paul Ingendaay, Frankfurter Allgemeine Zeitung

»Die Pointen sind frech, aber nicht ätzend, die weiten Landschaften des US-amerikanischen Südwestens bilden eine schön anzuschauende Kulisse, und der Nonkonformismus der Familie Hoover reicht genau so weit, dass noch jedem Konformisten warm ums Herz wird.«
Christina Nord, Tageszeitung, Berlin


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