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Checker Tobi und das Geheimnis unseres Planeten

Deutschland 2018

 

 

»Lies im Gedächtnis der Welt«, lautet die dritte von insgesamt vier Aufgaben, in denen sich das Geheimnis unseres Planeten verbirgt. Mysteriös und herausfordernd, genau das Richtige für einen wie Checker-Tobi, der hier vom KI.KA ins Kino wechselt. Er nimmt uns mit auf eine Expedition, die als erstes auf ein Pazifik-Atoll führt. Am Rande eines Vulkans schaut er auf feuerrotes Magma, das im Herzen der Erde brodelt und an unseren Planeten im Urzustand erinnert. Bei einem Tauchgang vor der Küste Tasmaniens holt er mit Seepflanzen ein winziges Wesen an Land, das sogar im Weltall für Furore sorgte. Auf Grönland wird er in eine Bibliothek geführt, die keine Bücher, sondern Eiskerne lagert, in denen zu lesen ist, wie das Wetter vor 50.000 Jahren war. Die Kristallstrukturen lassen erkennen, wie sich das Klima entwickelt hat – und in den Luftbläschen sehen, wie die Verschmutzung in den letzten 100 Jahren wuchs. In der indischen Mega-Metropole Mumbai findet er dann das letzte – flüssige – Element für die Auflösung des Rätsels. 

Neugierig und offen, fragen und staunen können wie ein Kind: Tobi will's wissen!

Fotos: MFA+ FilmDistribution, Regensburg


 

Themen

Wissens- und Weltreise, Neugier, Entdeckerlust, Natur- und Umweltschutz, Klimawandel, Ökologie, Wasser, Ozeane, Wissenschaft und Forschung, Vulkane, Südsee, Indien, Arktis

 

Fächer

Deutsch, Sachunterricht, fächerübergreifend

 

Kritikerstimmen

»Keine Minute dieser Reise, auf der das Wasser das verbindende Element ist, ist langweilig. Martin Tischners Buch und Regie werden Kindern und Erwachsenen gleichermaßen gerecht, die Kameraarbeit von Johannes Obermaier ist der Kinoleinwand absolut würdig. Die Botschaft, dass unser Planet bedroht ist, wird den Kindern dabei nicht mit erhobenem Zeigefinger eingetrichtert, sondern setzt sich ganz von selbst und gibt ihnen das Gefühl, etwas verstanden zu haben – vielleicht sogar verbunden mit dem geheimen Auftrag, achtsam mit unserer Erde umzugehen.«
Carolina Zimmerman, AZ München

»Die durch die Rätselaufgaben angelegte episodische Struktur könnte den Film zwar wirken lassen wie drei Fernsehfolgen, die aneinandergeklebt wurden, doch durch das übergreifende Thema entsteht ein überzeugender Handlungsbogen: Wie funktioniert unsere Welt, fragt Tobi, eine große Frage, die natürlich nicht in 85 Minuten beantwortet werden kann, aber zumindest angedeutet. In kurzen Animationssequenzen wird über die Entstehung der Erde und des Lebens berichtet, die Entwicklung menschlichen Lebens und vor allem die Bedeutung des Wassers, ohne das kein Leben möglich wäre.« Michael Meyns, programmkino.de, Osnabrück

»Einige inszenierte Szenen, wenn er beispielsweise sein Tagebuch verliert oder im Urwald aufs Klo muss, dienen im Format der Dokufiktion ganz selbstverständlich als Auflockerung und sorgen für ein wenig Spannung oder Witz, um den Blick anschließend wieder auf das Wesentliche richten zu können. Als Erkenntnis nehmen wir mit, dass der Mensch von außen betrachtet winzig ist, die Natur aber groß und allumfassend. Niemand kann den ökologischen Zusammenhängen entkommen, denn über die Meere und die Atmosphäre sind alle Kontinente miteinander verbunden. Die Verantwortung für die Ressourcen unserer Umwelt wird nicht mit dem Holzhammer vorgetragen, aber sie schwingt immer mit, egal ob wir vom Vulkan ins Innere der Erde blicken oder in tiefen Eisschichten im Gedächtnis der Welt lesen. Ein Film der zur richtigen Zeit den Kindern ganz aktuell unseren Planeten erklärt.«
Katrin Hoffmann, kinder-jugend-filmportal.de, Remscheid

»Während dieser Reise, die Tobi auf die Vulkan­insel Tanna, nach Tasmanien, Grönland und nach Mumbai führt, trifft er die üblichen Spezia­listen ihrer Fach­ge­biete, geht mit ihnen auf Wissens­reise, was nichts anderes bedeutet als Fragen und immer wieder Fragen zu stellen und sich seiner Dummheit nicht zu schämen, sondern im Gegenteil – zu erkennen, dass Dummheit zu Klugheit wird, wenn man sich nur traut, auch die dümmsten Fragen zu stellen. Das funk­tio­niert auch in der Lang­ver­sion so gut wie in der Kurz­ver­sion im Fernsehen und ist außerdem um einen sinn­vollen und sympa­thi­schen umwelt­po­li­ti­schen Aktio­nismus berei­chert, der fast ideal die ›Fridays For Future‹-Bewegung unter­füt­tert, die seit August 2018 Schul­streiks orga­ni­siert, um für den Klima­schutz zu demons­trieren.« Axel Timo Purr, artechock.de, München

»Aber es macht Spaß, hier ein bisschen über die Entstehung des Planeten zu erfahren, über winzige Lebewesen oder auch welche Spuren auf der Erde hinterlassen wurden, die wir noch heute verfolgen können. Und wie wenig selbstverständlich ein Schatz ist, den wir hierzulande tagtäglich benutzen. Fans der Serie dürfen sich daher auf den Film freuen. Wer diese nicht kennt, aber ein junges Zielpublikum im Schlepptau hat, der findet hier einen spannenden Einstieg in das Wissensformat.«
Oliver Armknecht, film-rezensionen.de, Falkensee

»Dabei ist der Film ansonsten in allem vorbildlich darin, wie er sich an die Perspektive seines Publikums annähert. Alle Ereignisse werden eingeführt und beschrieben, jeder Schritt erklärt, jede Veränderung angekündigt; nichts bleibt einfach so stehen. Dass ein Großteil der Szenen dabei inszeniert ist, verhehlt Regisseur Martin Tischner keinen Moment – da gibt es eine etwas alberne Verfolgungsjagd in Mumbai, und dass Krell und seine Begleitung natürlich immer noch ein paar Leute vom Kamerateam dabei hatten, hat ›Checker-Tobi‹ in seiner Fernsehsendung auch schon explizit thematisiert.« Rochus Wolff, kino-zeit.de, Mannheim




zuletzt aktualisiert am 18.11.2019

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