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Saint Ralph – Wunder sind möglich
Saint Ralph

Kanada 2004

 

Inhalt
1953 - eine Kleinstadt in Kanada. Als Zögling einer kirchlichen Ordensschule ist Ralph Walker ziemlich aus der Art geschlagen. Die Kraft des Glaubens kommt gegen die Macht der Sünden kaum an bei ihm. Seine Missgeschicke machen den 14-jährigen zum Gespött der anderen, seine Disziplinverstöße fordern die Sanktionen des strengen Rektors heraus: Father Fitzpatrick gibt Ralph noch eine letzte Chance und vergattert den leichtsinnigen Luftikus zum beschwerlichen Crosslauf. Durch bergiges Gelände zu rennen, erscheint Ralph absolut töricht, bis ihn ein völlig verrückter Gedanke packt: Bekäme die Lauferei nicht einen höheren Sinn, wenn er damit ein Wunder vollbrächte? Das nämlich wäre nötig, um seine über alles geliebte Mutter aus dem Koma zu erwecken. Fortan trainiert Ralph wie ein Besessener für den Boston-Marathon - und um so mehr wird er von allen zum totalen Spinner erklärt. Sein Freund Chester hält ihn für übergeschnappt, und Father Fitzgerald verwahrt sich gegen blasphemische Reden von weltlichen Wundern. Nur Father Hibbert spürt, wie ernst es Ralph mit der Herausforderung wirklich ist und wie sehr sie den Jungen verwandelt. Trotz härtesten Trainings scheint Ralphs Ziel völlig aussichtslos, doch am Tag der Entscheidung gibt es einige, die ihm überraschend beistehen und bis zum letzten Meter auf ein Wunder hoffen.

Themen
Persönlichkeitsentwicklung, Pubertät, Identitätsfindung, Familie, Freundschaft, Sport, Ehrgeiz, Durchhaltevermögen, Selbstüberwindung, Religion, Wunder, Sünden, Heilige

Fächer
Deutsch, Englisch, Geschichte, Lebensgestaltung-Ethik-Religion, Sport

Pressestimmen
»Ein ernsthafter und facettenreicher, gleichzeitig äußerst unterhaltender Film über die Klippen zum Erwachsenwerden, ganz ohne Heiligenschein.«
Margret Köhler, Film im Bayerischen Fernsehen

»Warmherzig, geduldig und stets wie mit einem Lächeln auf den Lippen erzählt: eine Liebeserklärung an das Leben, die Jugend, ihre Träume, die Hoffnung und nichts weniger als die Menschheit, oder besser: die Menschlichkeit.«
Stefan Volk, film-dienst, Köln

»…eine herzerwärmende Geschichte mit pädagogischem Anspruch. Sie bezaubert durch eine außergewöhnliche Lehrerfigur und kann durch feine Ironie der Gefahr, in den Kitsch abzugleiten, souverän entgehen.«
Hannelore Heider, Deutschlandradio Kultur


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