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Schiffe aus Wassermelonen
Karpuz Kabugundan Gemiler Yapmak

Türkei 2004

 

Inhalt

Das Fernsehen hat noch nicht Einzug gehalten, Anfang der 60er Jahre in Anatolien. Der Sommer ist heiß und die Zeit scheint stillzustehen für Recep und seinen Freund Mehmet. Langweilig die Ferienjobs als Melonenverkäufer und Aushilfsfriseur, groß die Sehnsucht nach einer anderen, aufregenden Welt. All ihre Hoffnungen und Träume richten sich auf den Film und das Kino. Voller Leidenschaft - und mit ein wenig spirituellem Beistand - basteln sie an einem Projektor. Versessen darauf, die magischen Gestalten auf den alten Zelluloidstreifen endlich in Bewegung zu versetzen. Wäre dies nicht schon schwer genug, stellen auch erste Verwirrungen der Gefühle die Freundschaft auf eine harte Probe. Am Ende des Sommers sind die Jungen um einige Erfahrungen reicher und ein paar Illusionen ärmer, aber die Bilder, die haben sie zum Laufen gebracht!

Themen fremde Kulturen, Traditionen, Heimat, Stadt-Land, Erwachsenwerden, Identität, Freundschaft, erste Liebe, Kino/Film, Englisch (OmenglUT)

Fächer
Deutsch, Geografie, Kunst

Pressestimmen
»Liebenswürdig romantisch ist dieser Coming-of-Age-Film von Ahmet Uluçay geraten, eine autobiografisch gefärbte Geschichte noch dazu - der Regisseur entdeckte als Teenager seine Leidenschaft fürs Kino, als ein reisender Vorführer in seinem Heimatort auftauchte. Zum Teil aus subjektiver Kameraperspektive gedreht, zeigt »Schiffe aus Wassermelonen«, wie begrenzt die Welt der Jungen ist, aus der einzig eine in der Hitze flimmernde Asphaltstraße hinausführt; die Eisenbahn macht in dem Städtchen keinen Halt. Die Jungen sehnen sich nach einer Zukunft jenseits dieses Horizonts - und ahnen doch, dass es dort weniger gemächlich zugehen könnte. Die Vergangenheit ist in warmes, gelbes Licht getaucht, die Sonnenuntergänge sind röter, die Straßen staubiger, die Tage länger und das Obst schmackhafter als in der Realität, und dass man dies alles wahrnimmt, liegt daran, dass Ahmet Uluçay seine Jugenderinnerungen mit Könnerschaft visualisiert hat.«
Daniela Sannwald, Tagesspiegel, Berlin


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