Hauptnavigation

Filmernst | Rico, Oskar und der Diebstahlstein

Filme | Rico, Oskar und der Diebstahlstein | Inhalt

Unternavigation

 

Rico, Oskar und der Diebstahlstein

Deutschland 2016

 

 

Das »Herzgebreche« hat sich zum Guten gewendet: Ricos Mutter ist mit Westbühl im »Knutschurlaub«, die Jungs haben sturmfreie Bude. Ohnehin sind sie sich noch näher gekommen, seit Oskar mit seinem Vater im selben Haus wohnt. Wo Licht ist in der Dieffe 93, ist allerdings auch Schatten: Der immer müffelnd-mürrische Fietzke hat das Zeitliche gesegnet – und seine geliebte Steinsammlung Rico vererbt, bei dem sie auch in guten Händen scheint. Bis ausgerechnet das kostbarste Stück geklaut wird und die Hobbydetektive auf heißer Spur an die Ostsee führt. Hier erfordert der Schauplatz Natur neue Observationsregeln: »Nackte fallen unter Nackten weniger auf!« Wenigstens die Mütze lässt Oskar auf dem Kopf. Neu ist auch, dass sich die beiden zum ersten Mal richtig zoffen – mit der Erkenntnis, dass Hochbegabung nicht nur eine Sache des Kopfes, sondern auch des Herzens ist.

Mann, Mann, Mann: Nach drei Teilen kann’s das doch noch nicht gewesen sein!

Fotos: 20th Century Fox of Germany, Frankfurt/Main


 

Themen

Abenteuer, Begabungen und Talente, Detektivgeschichte, Empathie, Familie, Freundschaft, Gefühle, Identität, Konfliktbewältigung, Literaturverfilmung, Mut, Persönlichkeitsentwicklung, Rivalität und Zusammenhalt, Vater-Sohn-Beziehung, Vertrauen

 

Fächer

Deutsch, Lebensgestaltung-Ethik-Religionskunde, Sachunterricht

 

Kritikerstimmen

»Zum Finale gibt es noch mal ordentlich was zu lachen, aber auch viel Spannung. Denn natürlich steckt hinter der Sache mit dem Stein ein Krimi! Angeblich soll das Ding viel Wert sein. Den Kindern, aber auch dem Rest des Ensembles, zuzusehen, macht echten Spaß. Schön ist auch, wie immer wieder bestimmte Begriffe erklärt werden, die kompliziert sind und die auch der tiefbegabte Rico nicht versteht.« 
Robert Tiesler, RTiesler.de, Oranienburg

»Regisseurin Neele Leana Vollmer verweigert sich erneut des schlichten Schwarz-Weiß-Denkens, packt Themen wie Tod, Trauer, Nacktheit und Homosexualität wie selbstverständlich an und bereitet sogar ein älteres Publikum damit noch einmal ganz neu aufs Leben vor. Die an die Zeichnungen aus den Büchern angelegten, zwischendurch eingeworfenen Animationen und Kurzfilme runden das Seherlebnis auf urkomische Weise ab (wie Oskar aus dem Off erklärt, was es mit dem Wort Klaustrophobie auf sich hat, hat den Wert eines viralen Onlinesketches).«
Antje Wessels, Wessels-Filmkritik.com, Hamburg

»Steht der Qualität der Vorgänger – und hier vor allem des ersten Teils – in nichts nach. Dies liegt vor allem an der ausgewogenen Mischung aus spannendem Kriminalfall und lebensklugen, nützlichen Weisheiten bzw. alltäglichen, (zwischen-) menschlichen Vorfällen und Problemen der Protagonisten untereinander, die den Zuschauern bekannt vorkommen dürften. Denn im dritten und letzten Teil präsentiert die Reihe mehr denn je facettenreiche, gefühlvolle Geschichten rund um die Themen Liebe, Freundschaft und Zusammenhalt. Dabei wird es aber nie zu kitschig oder aufgesetzt ...«
Björn Schneider, spielfilm.de, Nierstein

»Detlev Buck ... erweist sich als größtes Pfund unter den Neuzugängen: In gerade einmal einer Handvoll Szenen entwirft er eine derart vielschichtige Vaterfigur, wie wir sie bisher kaum erlebt haben - tragisch, ehrlich, verzweifelnd, liebevoll. Fazit: Der grandiose Abschluss einer insgesamt herausragenden Kinderkrimi-Trilogie!«
Christoph Petersen, filmstarts.de, Berlin

»Dabei sind alle drei Filme immer auf Augenhöhe der Kinder, erzählen die Geschichte aus ihrer Perspektive, mit Zeichentrickeinschüben und Ricos charmant-naiven Worterklärungen. Damit sind die Filme nicht nur nah dran an den Protagonisten, sondern auch an der Zielgruppe. Wie selbstverständlich werden gesellschaftsrelevante Themen wie Patchworkfamilien, Vater-Sohn-Konflikte, Einsamkeit im Alter und Tod mit eingebaut.«
Anna Wollner, kino-zeit.de, Mannheim




zuletzt aktualisiert am 11.01.2017

Zweite Hauptnavigation