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LenaLove

Deutschland 2015

 

 

Auf analoge Art verarbeitet Tim seine Gedanken und Gefühle: Mit dem Stift zeichnet er expressive Figuren aufs Papier. Weil er das auch im Unterricht tut, wird sein »Art-Book« konfisziert. Seine Mitschülerin Lena entwendet es aus der Tasche des Lehrers, gibt es Tim zurück und bekräftigt damit ihre Seelenverwandtschaft. Die 17-Jährige könnte Nähe und Beistand gut gebrauchen, ist ihr Leben doch gerade arg aus dem Lot. In der Schule wird sie von der ehemals besten Freundin und deren neuer Freundin nach Kräften gemobbt. Und zu Hause eskaliert Lenas Stress mit der Mutter, nachdem sie gewahr wurde, mit wem die ein Verhältnis hat. Eine Intrige von Stella und Nicole untergräbt Lenas Beziehung zu Tim. In ihrer Verzweiflung sucht sie digitale Hilfe bei einem Chatpartner namens Noah. Der scheinbar Gleichaltrige hat ein Ohr für sie, doch
kein Herz. Das Profil ist ein Fake mit fatalen Folgen.

Digitale Schattenseiten in einer dramatischen Cybermobbing-Geschichte.

Fotos: Alpenrepublik Filmverleih, München



 

Themen

(erste) Liebe, Albträume, Ängste, Außenseiter, Cybermobbing, Eifersucht, Familie, Familien- und Generationsbeziehungen, Freundschaft, Identität, Intrigen, Mobbing, soziale Netzwerke

 

Fächer

Deutsch, Kunsterziehung, Lebensgestaltung-Ethik-Religionskunde, Psychologie

 

Kritikerstimmen

»Endlich ein Film, der die Verflechtung von virtuellem und ›echtem‹ Teenie-Leben ernst nimmt, ohne sich anzubiedern.«
Kathleen Hildebrand, Süddeutsche Zeitung, München

»Lohnendes Pflichtprogramm (nicht nur) für Schulklassen – und unterhaltsame Kür obendrein [...] Glaubwürdigkeit ist die halbe Miete bei einem Jugenddrama und da macht ›LenaLove‹ alles richtig. Die Figuren, die Konflikte sowie insbesondere die Sprache wirken authentisch. Überzeugend umgeht die Story die naheliegenden Klischee-Fallen. Mit allerlei überraschenden Wendungen samt visuellem Einfallsreichtum wird der Spannungsboden souverän gehalten.«

Dieter Oßwald, programmkino.de 

»Florian Gaags Teenie-Drama ›LenaLove‹ ist kein platter Rundumschlag gegen unsere online-fixierte Jugend, sondern ein mutiges Filmprojekt auf der Höhe der Zeit, das weit darüber hinaus Themen wie soziale Isolation, missverstandene Kommunikation und den Versuch, sich der Gesellschaft bestmöglich anzupassen, anspricht.« 
Antje Wessels, quotenmeter.de, Würzburg

»Regisseur Florian Gaag hat sich nach seinem Debüt ›WHOLETRAIN‹ (2006), der in der Graffitiszene spielte, nun der Welt der sozialen Netzwerke zugewandt und erzählt eine komplex verwobene Geschichte dreier Familien. Er zeigt die Macht von Zufällen und wie leicht aus einem bösen Streich blutiger Ernst werden kann. Geschickt verbindet er die Figuren miteinander, sodass aus dem moralischen Schuld-und-Sühne-Konzept ein differenzierter Film wird, der in erster Linie zum Nachdenken anregt.«
Ulrich Sonnenschein, epd film, Frankfurt/Main

»Autor, Regisseur und Musiker Florian Gaag hat sein dramaturgisch komplexes, inhaltlich vielschichtiges Drehbuch virtuos in Szene gesetzt, der famose Soundtrack unterstützt die Bildwirkung optimal.« 
Ralph Umard, tip Stadtmagazin, Berlin

»Dabei gelingt es Gaag recht gut, die Funktionsweise von Cybermobbing zu erklären, ohne herablassend oder belehrend zu sein. Er zeigt einfach, dass es Cybermobbing ohne reale Personen gar nicht geben kann. Der virtuelle Raum ist nur einer von vielen Kriegsschauplätzen. Opfer und Täter leben in der echten Welt, in der Handlungen auch Konsequenzen für Leib und Leben haben können. Die Atmosphäre des Films ist fesselnd, Lebenswelt und Sprache der Teenager sind perfekt getroffen.«
Andreas Fischer, Weser Kurier, Bremen

»Auch ein Film über Freundschaft und Ehrlichkeit, über die Möglichkeiten, einen Ausweg aus scheinbar ausweglosen Situationen zu finden. Dass diese Szenen nicht zu seicht und leicht geraten, verdankt er der präzisen Arbeit der jungen Darsteller.«
Cornelia Geissler, Frankfurter Rundschau Rundschau

»Mobbing unter Jugendlichen im Alter des Internets, das hätte leicht zu einer Moralstunde werden können, ist bei ›LenaLove‹ aber eine beunruhigende Mischung aus Jugenddrama und Psychothriller, das von einer engagierten Hauptdarstellerin und der audiovisuellen Umsetzung lebt.« 
Oliver Armknecht, film-rezensionen.de, Bruneck



zuletzt aktualisiert am 11.01.2017

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