Hauptnavigation

Filmernst | Otto ist ein Nashorn

Filme | Otto ist ein Nashorn | Inhalt

Unternavigation

 

Otto ist ein Nashorn
Otto er et næsehorn

Dänemark 2013

 

 

Der zehnjährige Topper sehnt sich nach seinem Vater, der als Matrose angeblich über die Meere segelt. Toppers Mitschüler nehmen ihm die familiären Fantasiegeschichten nicht ab und machen sich lustig über ihn. Auch Sille, in die er verknallt ist, findet Topper ziemlich verrückt, aber lädt ihn vielleicht gerade deshalb zum Geburtstag ein. Topper braucht ein Geschenk und findet einen Stift, der über wundersame Qualitäten verfügt: Topper malt ein Nashorn an die Wand seines Zimmers und kündigt seinem besten Freund Viggo an, das Bild werde gleich verschwinden. Doch statt der Zeichnung an der Wand steht plötzlich ein leibhaftiges Rhinozeros davor. Was kein Erwachsener zunächst glauben mag, wird bald zum Problemfall für sie: Der Dickhäuter muss weg! Topper und Viggo brauchen all ihre Kreativität für die Rettung des Nashorns. 

Ein mit schrägen Figuren animiertes Trickfilm-Vergnügen, ein Hoch auf kindliche Naivität und Fantasie!

Fotos: Kinostar Filmverleih, Stuttgart


 

Themen

Andersartigkeit, Animationsfilm, Außenseiter, Familie, Familien- und Generationsbeziehungen, Fantasie, Freundschaft, Komik, Konfliktbewältigung, Literaturverfilmung, Slapstick, Tiere, Träume, Vater-Sohn-Beziehung, Vorbilder, Wünsche

 

Fächer

Deutsch, Kunsterziehung, Sachunterricht

 

Kritikerstimmen

»So erfrischend altmodisch wie die Animation ist auch die simple Geschichte, die auf einem Kinderbuch des dänischen Autors Ole Lund Kirkegaard beruht. Sie richtet sich deutlich auch an jüngere Kinder. Es gibt nur wenige Schauplätze, im wesentlichen das Mietshaus, die Schule und die nahe Umgebung. Das Erzähltempo ist angemessen, auf schnelle Wendungen wird verzichtet, zentrale Zusammenhänge werden wiederholt, der Humor ist in erster Linie slapstickhaft und kindgemäß.« 
Julia Teichmann, film-dienst, Bonn 

»Für junge und jüngste Zuschauende dürften jedoch die witzigen Figuren mit ihren individuellen Marotten im Vordergrund stehen. Wie sie die im Vergleich zum mitunter sterilen Kinderbild modernerer Animationsfilme herzlich schrägen Charaktere empfunden haben, ist ein durchaus lohnendes Thema für die Nachbearbeitung im Unterricht. Insgesamt überzeugt der Film als pfiffiges Plädoyer für heiteres Chaos, Andersartigkeit und einen fantasievollen Gemeinschaftssinn, durch den sich selbst schwergewichtige Probleme lösen lassen.« 

Philipp Bühler, kinofenster.de

»Erwachsene und Kinder müssen an einem Strang ziehen, um der Lage Herr zu werden. Die Kleinen werden dabei ein Stückchen größer und manch ein Großer ein bisschen gestutzt: Die Begegnung mit Otto verändert. Erzählt wird diese unglaubliche Geschichte ganz unaufgeregt und ohne Bösartigkeit - eine der großen Stärken des Films.«
Diemuth Schmidt, Radio Köln

»Die Figuren sind alle so schräg wie keine Wand hier ganz gerade steht; und wenn jemand sagt, alle Bleistifte seien schließlich gleichermaßen gewöhnlich, so straft ihn natürlich die ganze Geschichte Lügen. ›Otto ist ein Nashorn‹ ist ein Film gegen die Gewöhnlichkeit und die Entmutigung – dem Chaos und der Zerstörung, die das Nashorn, von seinen Erschaffern Otto getauft, anrichtet, folgt dann am Schluss eine etwas simpel anmutende Auflösung der bestehenden Konflikte – aber ganz so einfach ist es natürlich doch nicht.« 
Rochus Wolff, kinderfilmblog.de

»Ein Kinderfilm durch und durch. Die Handlung ist simpel und einfach zu verstehen. Auf häufige Ortswechsel wird ebenso verzichtet wie auf narrative Schlenker. Ein Großteil der Geschichte spielt sich im Laufe eines Tages in eben jenem Mietshaus ab, in dem sowohl Topper als auch Viggo mit ihren Familien leben. Regisseur Kenneth Kraig ist es bei all dieser Einfachheit jedoch gelungen, auch eine Prise Erwachsenenhumor einfließen zu lassen, der sich in kleinen humoristischen Spitzen gegen das Kleinbürgertum ausdrückt. Für das Kinderpublikum gibt es dafür Slapstickgags und viele herrlich blöde Erwachsene, über die sich prima lachen lässt.« 
Sophie Charlotte Rieger, programmkino.de


zuletzt aktualisiert am 19.01.2016

Zweite Hauptnavigation