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Filmernst | Rico, Oskar und das Herzgebreche

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Rico, Oskar und das Herzgebreche

Deutschland 2015

 

 

Nach ihrem ersten gemeinsam – hoch- und tiefbegabt – gelösten Fall sind sie kleine Berühmtheiten im Kreuzberger Kiez. Um sich »inkognito« bewegen zu können, trägt Oskar zwar keinen Helm mehr, sondern eine große Sonnenbrille. Während der Sommerferien wohnt er bei Rico, auch weil ihm sein Vater schrieb, er müsse erst mal etwas Abstand gewinnen. Worte wie diese können einem Sohn schon das Herz ziemlich schwer machen. »Herzgebreche« ganz anderer Art hat Ricos Mutter Tanja. Die ist zwar dem charmanten Herrn Westbühl zugeneigt, aber die Super-Hochzeit bleibt vorerst Ricos Traum. Statt dessen fordert die Realität die beiden besten Freunde ein weiteres Mal detektivisch heraus: Beim wöchentlichen Bingo-Abend scheint Tanjas Zahlenglück auf Schwindel zu beruhen. Mit Leichtigkeit gewinnt sie teure Lederhandtaschen, die sie dann im Internet verscherbelt. Ricos Mutter schummelt? Das kann und darf nicht sein! In der Tat, so finden die Nachwuchs-Kriminalisten schnell heraus, ist Tanja Opfer einer Erpressung. Sie aus dieser Rolle zu befreien und den Fall mit schon gewohnter Vereinigung beider Talente und Stärken aufzuklären, ist nicht ganz ungefährlich, aber letztlich erfolgreich. Mann, Mann, Mann – oder wie Rico zu sagen pflegt: Sellawie.

Fotos: Twentieth Century Fox of Germany


 

Themen

Abenteuer, Detektivgeschichte, Familie, Familien- und Generationsbeziehungen, Freundschaft, Gerechtigkeit, Identität, Intelligenz, Literaturverfilmung, Mut, Talent, Vertrauen, Vorurteile, Zusammenhalt

 

Fächer

Deutsch, Kunsterziehung, Lebensgestaltung-Ethik-Religionskunde

 

Kritikerstimmen

»In Form verspielten Zeichentricks wird die Handlung des ersten Teils noch einmal zusammengefasst und dann in eine Traum-sequenz übergeleitet, bevor es mit Rico und Oskar richtig losgeht. Die Qualitäten des Originals sind allesamt vorhanden, auch wenn das Albern-Abstruse, das den Fall des Schnäppchenerpressers ausgezeichnet hat, hier ein wenig fehlt.«.
Peter Osteried, kritiken.de

»Es überzeugt wieder die Balance zwischen den spannungsvollen, den komischen und den ernsteren Elementen. ›Rico, Oskar und das Herzgebreche‹ erweist sich als ein Film, der ohne Rückgriff auf die digitale Welt die kindliche Fantasie beflügelt, und bei dem auch erwachsene Zuschauer prächtig unterhalten und an manchen Stellen zum Nachdenken angeregt werden.«
José García, textezumfilm.de

»Er fordert Kinder – mit ernsten Themen und widersprüchlichen Charakteren, mutet ihnen auch unangenehme Gefühle zu. Beide Jungs leiden hier an ›Herzgebreche‹, weil sie sich um geliebte Menschen Sorgen machen müssen, weil sie erfahren müssen, dass auch Eltern verwundbar sind.«
Walli Müller, Bayern3, München

»Der eigentliche Glücksgriff der Filmreihe sind natürlich die beiden Hauptdarsteller, die ihre Rollen wunderbar ausfüllen und sprichwörtlich verkörpern; noch so eine Sache, die bei deutschen Kinderfilmen leider alles andere als selbstverständlich ist und die diesen Film zu einer erfreulichen Ausnahme im Allerlei des Kinogeschehens macht.«
Rochus Wolff, kino-zeit.de

»Insgesamt ist in ›Rico, Oskar und das Herzgebreche‹ alles etwas bunter, etwas quietschiger und slapstickhafter, was vielleicht auch damit zu tun hat, dass es dieses Mal nicht um einen bösen Mann geht, der kleine Kinder entführt. Dadurch scheint der Film eher auch für eine etwas jüngere Klientel konzipiert, die sich köstlich amüsieren dürfte.«
Corinna Gerhards, kinderzeit-bremen.de

»Der Film von Regisseur Wolfgang Groos bietet einiges: Eine hochkarätige Erwachsenen-Besetzung, zwei tolle Kinder-Hauptdarsteller, witzige Cartoon-Elemente, Action und Spannung. Doch das alles tritt hinter der eigentlichen Botschaft zurück: Freundschaft. Klingt kitschig, ist es aber im Film überhaupt nicht. Eher rührend.«
Die Welt, Berlin



zuletzt aktualisiert am 09.11.2015

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