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Filmernst | Rico, Oskar und die Tieferschatten

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Rico, Oskar und die Tieferschatten

Deutschland 2014

 

 

Auch wenn er sich allen als »tiefbegabt« vorstellt: Dieser Rico ist absolut kein Dummkopf, ganz im Gegenteil. Da sein Gehirn halt öfter mal Bingo spielt, muss der Zehnjährige mit ganz besonderen Strategien auf die Herausforderungen reagieren. Was Rico aber wirklich fehlt, ist ein Freund. Doch dann trifft er den hochbegabten Oskar, und mit vereinten Talenten geht’s durch Berlin, um einem mysteriösen Kindesentführer das gemeine Handwerk zu legen. Einzigartig in ihrer Verschiedenheit, urkomisch und dabei absolut ernsthaft: Der mitdem Merk-Recorder ausgestattete Rico und der aus strengen Sicherheitsgründen stets Helm tragende Oskar sind ein Traumpaar.

Fotos: 20th Century Fox of Germany


 

Themen

Abenteuer, Andersartigkeit, Außenseiter, Familie, Familien- und Generationsbeziehungen, Freundschaft, Identität, Literaturverfilmung, Selbstbewusstsein, Talent, Toleranz, Verantwortung, Vertrauen, Vorurteile, Zusammenhalt

 

Fächer

Deutsch, Kunsterziehung, Lebensgestaltung-Ethik-Religionskunde, Sachunterricht

 

Kritikerstimmen

»Schon Andreas Steinhöfels Buchvorlage ist ein großartiges Lesevergnügen. Nun hat Neele Leana Vollmar daraus ein hinreißendes Stück Kino gemacht. Und weil der Roman so perfekt ist, wurde im Drehbuch fast nichts an der Geschichte geändert.«
Katrin Hoffmann, epd film, Frankfurt/Main

»Der Film versteht es durch seine liebevolle Ausstattung und mit seinem Tick ins Überzeichnete, durch Stop-Motion, Blendeneffekte und gelungene Animationen, die Wahrnehmung dieses klugen, lebensfrohen ›Tiefbegabten‹, seine Lebenswelt plastisch zu machen. Ein herrlicher Film voller Kurzweil und Witz, der berührt, unterhält und spannend ist.«
Heidi Strobel, Die Welt, Berlin

»Vor allem aber handelt der Film von Menschen, vom Umgang Erwachsener mit Kindern und von Lebensweisen. Rico, der ja im Buch selbst erzählt, steht konsequent im Mittelpunkt des Geschehens. Man sieht zwar nicht durch seine Augen, doch lernt man mit ihm zu fühlen und wie er zu denken, weil die anderen Figuren immer auf ihn reagieren. Da gibt es die schnieken Zwillingsmädchen und die herrische Eisverkäuferin. Da sind Ricos sehr junge, unkonventionelle, aber sichtbar liebende Mutter und die gut- und schwermütige Nachbarin Frau Dahling. Berlinisch trifft auf Hochdeutsch, Anzug auf Kittelschürze, im wörtlichen und übertragenen Sinne. Kann man ja nich meckern.«
Cornelia Geissler, Frankfurter Rundschau

»Aus dem Film ist dabei aber kein sentimentales Rührstück geworden. Die beiden Hauptdarsteller Anton Petzold und Juri Winkler füllen ihre Rollen ganz wunderbar aus, und Regisseurin Vollmar gibt dem Film einen Rhythmus mit präzise platzierten Spannungsmomenten, viel Komik und Sympathie für praktisch alle Figuren – auch die Erwachsenen sind hier keine tumben Tore. Es lässt sich also verkünden: Hier wurde ein scheues, seltenes Reh gesichtet: ein rundum gelungener deutscher Kinderfilm. Rennet hin in Scharen!«
Rochus Wolff, kinderfilmblog.de




zuletzt aktualisiert am 30.04.2018

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