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Trommelbauch
Dik Trom

Niederlande 2010

 

 

Fett macht nett, könnte man angesichts der glücklichen Bewohner von Dicksleben sagen. Dik Trom wird hier als Held gefeiert, wenn er beim jährlichen Sportfest mit einem gewaltigen Knaller vom Drei-Meter-Brett das Wasser fast gänzlich aus dem Becken verdrängt. Doch alles ändert sich radikal, als die Eltern in Dünnhafen ein Restaurant übernehmen. Hier werden die Kalorien auf die Goldwaage gelegt, wird gejoggt und jedes Gramm Fett abtrainiert. Dik muss sich als Dicker verspotten lassen und hat erstmals ein Figurproblem. Wie es den Troms gelingt, die Diät-Gurus nicht nur mit Rhababershakes zu ködern, sondern auch für Hot-Dogs zu begeistern, erfordert Kreativität und Geduld. 

Fotos: alpha medienkontor




 

Themen

Andersartigkeit, Ernährung, Erziehungsmethoden, Familie, Fitnesswahn, Identität, Literaturverfilmung, Magersucht, Rollenbilder, Satire, Toleranz, Vorurteile, Werte

 

Fächer

Deutsch, Kunsterziehung, Lebensgestaltung-Ethik-Religionskunde, Musik

 

Kritikerstimmen

»Arne Toonens Parodie auf Verzicht und Genuss ist bunt und üppig, der Spaß am Essen korrespondiert mit dem am Film.«
Doris Kuhn, Süddeutsche Zeitung, München

»Eine betont fröhliche Komödie in CinemaScope, erzählt mit einem aufwändigen Musik-Score, prächtig und detailfreudig ausgestattet – angereichert mit unbekümmertem Slapstick wie aus der Frühzeit des Kinos.«
Horst Peter Koll, film-dienst, Bonn

»Erzählt eine universelle Geschichte über das Gefühl, Außenseiter zu sein und darüber, dass man die Menschen eben am besten so nimmt, wie sie sind. Die Schauspieler sind klasse, die Figuren und Situationen skurril und komisch.«
Lars Penning, tip, Berlin



zuletzt aktualisiert am 07.11.2013

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