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Sputnik

Deutschland/Belgien/Tschechien 2013

 

 

Die zehnjährige Friederike hat hochfliegende Zukunftspläne: Eines Tages wird sie die erste DDR-Kosmonautin sein. Mit ihrem Onkel Mike konstruiert sie Flugapparate, die aber noch nicht ganz so all-tauglich sind wie damals der sowjetische Sputnik. Für das Mädchen bricht eine Welt zusammen, als sie erfährt, dass Mikes Ausreise-antrag nun bewilligt wurde und er von jetzt auf gleich nach West-Berlin »rübermachen« wird. Im Herbst 1989 scheint das ein Abschied auf ewige Zeiten – und darauf will Friederike nicht warten. Sie mobilisiert ihre Freunde und allen Einfallsreichtum für den Bau eines Teleporters nach dem Vorbild von »Raumschiff Interspace«. Mit ihm werden sie den Onkel zurück in den Osten beamen. Das Experiment schreibt Weltgeschichte: Könnte es sein, dass der Mauerfall nicht durch einen irrtümlich verlesenen Zettel, sondern durch kindlich-kühnen Erfindergeist bewirkt wurde? Eine fantastisch-fiktive Geschichtslektion!

Fotos: MFA+


 

Themen

(deutsche) Geschichte, (erste) Liebe, Berliner Mauer, DDR, deutsche Einheit, Erfindungen, Familie, Familien- und Generationsbeziehungen, Fantasie, Heimat, Identität, Menschenrechte, Science Fiction, Werte

 

Fächer

Deutsch, Lebensgestaltung-Ethik-Religionskunde, Physik, Politische Bildung, Sachunterricht

 

Kritikerstimmen

»›Sputnik‹ zeigt das Leben, wie es war am Vorabend des Mauerfalls. Vor allem zeigt der Film geschichtlich ahnungslosen Kindern, dass die DDR kein Paradies war und kein Arbeitslager, sondern ein umzäuntes, tristes, stilles Land, das man nicht lieben musste, um sich dort daheim zu fühlen und daran zu leiden. Friedericke brüllt: ›Ich will nicht in den Westen!‹ So ging es den meisten damals.« 
Michael Pilz, Die Welt, Berlin


»Die Verwirk­li­chung dieses Traums zeigt der mit viel Sorgfalt und liebe­voller Mühe insz­e­nierte Kinder­film. Ein schöner wilder Mix mit Elementen aus Historien-, Science Fiction- und Fantasy-Töpfen.«
Felicitas Hübner, artechock, München


»Vermittelt über die interessanten Nebenfiguren und den historischen Rahmen weckt der Film das Interesse für die deutsch-deutsche Vergangenheit und die Zeit der Wende – und ist dabei glücklicherweise kein belehrender Unterrichtsfilm, sondern vergnügliches Abenteuerkino mit sympathischen jungen Protagonisten, das die Augen für die Wirklichkeit öffnen kann.« 
Stefan Stiletto, film-dienst, Bonn


zuletzt aktualisiert am 11.02.2014

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