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Zwei kleine Helden
Bäst i Sverige

Schweden 2002

 

Der zehnjährige Marcello ist ein geplagtes Kind: Will er die Zukunftsträume seiner Eltern erfüllen, bleibt ihm nur die Wahl zwischen Fußballprofi und Priester. Denn der Held seines italienischen Vaters ist Diego Maradona, das Idol seiner schwedischen Mutter ist der Papst. Dem Sohn aber fehlen die Lust und das Talent für beide Professionen. Weder brilliert Marcello als genialer Kicker auf dem Rasen noch als engelsgleiche Stimme im Kirchenchor. Ziemlich deprimiert ob der eigenen Unvollkommenheit und der Ungerechtigkeit der Welt, sehnt sich der Junge in seinen Träumen hoch hinaus: Zu gerne möchte er sich in die Lüfte erheben und kühn über die Dächer seiner Heimatstadt Göteborg hinwegschweben. Wenn…, ja wenn er nur mutiger wäre und die Höhenangst überwinden könnte.
In seiner Not wendet sich Marcello an Jesus – der ihm nicht nur einen guten Rat gibt, sondern offenkundig auch Wunder bewirken kann. Als am nächsten Tag Fatima in Marcellos Klasse kommt, scheint dessen Wunsch nach einem Freund rasch erhört – etwas anders als gedacht zwar, aber immerhin: Fatima ist ein palästinensisches Mädchen aus dem Libanon, viel selbstbewusster und couragierter als Marcello und noch dazu eine leidenschaftliche Fußballerin. Nur zu gern würde sie in einer richtigen Mannschaft spielen, wenn ihre Brüder sie nur ließen. Schnell finden die beiden Außenseiter zueinander, um sich beizustehen und gegenseitig zu bestärken. Mit einer Wette fordern sie sich selbst zur Erfüllung ihrer größten Wünsche heraus: Wenn Fatima es schafft, bei einem offiziellen Punktspiel des Fußballclubs ihre Stürmerqualitäten unter Beweis zu stellen, dann sollte es auch für Marcellos ersten Flugversuch mit dem Paraglider kein Zurück mehr geben. Doch ob er sich wirklich traut…?

Themen

Ausländische Mitbürger, Familie, fremde Kulturen, Außenseiter, Freundschaft, Fairness, Toleranz, Ehrlichkeit, Wünsche, Stärken und Schwächen, Selbstbewusstsein, Talent, Identitätsfindung, Gleichbehandlung von Mädchen und Jungen

Fächer
Deutsch, Lebensgestaltung-Ethik-Religion, Sport

Pressestimmen
»…ein warmherziges Plädoyer über den Wert von Freundschaft und Individualität. Nur wer an sich selbst glaubt, wird am Ende seine Träume erfüllen können.«
Heidi Reutter, Bayerischer Rundfunk

»Die Erzählweise ist ungewöhnlich, das Tempo hoch, die Schnitte sind originell, die Dialoge witzig, so dass man auch als Erwachsener bald von diesem Film gepackt ist…«
Torsten Harmsen, Berliner Zeitung

»Die Skandinavier haben einfach ein Händchen für tolle Kinderfilme. Jüngster Beweis: ZWEI KLEINE HELDEN, die Geschichte von großen Träumen ziemlich kleiner Helden. Mit viel Herzblut und Liebe erzählt…«
Sabine Groß, Brigitte


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