Alfie, der kleine Werwolf

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Alfie, der kleine Werwolf
Dolfje Weerwolfje

Niederlande/Belgien 2011 / Spielfilm / 91 Minuten / 2.-4. Jahrgangsstufe

Inhalt

Alfies Herkunft ist mysteriös: Als Baby ausgesetzt, wurde er von der Familie Vriend adoptiert und ins Herz geschlossen. Nun bereiten Eltern und Bruder Timmie den siebten Geburtstag Alfies vor. Schlag Mitternacht aber, im Scheine des Vollmonds, vollzieht sich etwas höchst Verwunderliches mit dem zarten, aschblonden Knaben. Er beginnt sich zu verwandeln, weißes Fell und spitze Ohren lassen ihn unschwer als Werwolf erkennen. Zum Glück ist der Spuk am Morgen vorbei. Doch was wird beim nächsten Vollmond? Wenn die Adoptiveltern seinen Identitätswechsel mitkriegen, werden sie ihn dann noch als Sohn haben wollen? Einzig der Bruder weiß Bescheid und freut sich über das Monster im Familienkreis.  Die Jungs versuchen, das Geheimnis zu hüten, aber selbst Alfie ist die Werwolf-Wunderwandlung nicht ganz geheuer.

Fotos: barnsteiner-film


Themen

Familie   |  Identität   |  Literaturverfilmung   |  Toleranz   |  Vorurteile   |  Andersartigkeit   |  Rollenbilder   |  Theater   |  Verwandlungen

Fächer

Deutsch   |  Kunsterziehung   |  Lebensgestaltung-Ethik-Religionskunde   |  Musik

»Der kleine Außenseiter ist ein freundlicher Werwolf mit Ausfällen, und sein Film ein bunter Gruselspaß für Kinder, der hintergründig Fragen nach Zugehörigkeit und Einsamkeit stellt und in
Musik und Setting märchenhaftes Vorweihnachts-Flair verbreitet.«
film-dienst, Bonn

»Normal, anders, besonders – dies sind Begriffe, denen es im Film geht ...: Den kleinen Zuschauern soll vor Augen geführt werden, dass es nicht schlimm ist, anders zu sein, sondern dass man dazu stehen soll, und dass einen die Menschen, die einen lieben, auch mit diesem Anderssein lieben.« 
Verena Schmöller, kino-zeit.de

»Vor allem aber funktioniert der Film als Betrachtung übers Anderssein, über den Zwang zur Anpassung und die Angst vor Ablehnung.« 
Rochus Wolff, kinderfilmblog.de



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