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Vierzehn

Deutschland 2008

 

 

Vier Mädchen im Teenager-Alter sind zum ersten Mal verliebt, haben Sex und werden schwanger. Als 14-Jährige müssen sie plötzlich über Leben oder Tod entscheiden. Abtreibung scheint anfangs die nächstliegende, vielleicht auch beste Lösung. Viele Fragen, auf die es keine schnellen Antworten gibt: Wie werden die jungen Väter reagieren, die Mitschüler, die Eltern? Werden sie den Schwangeren beistehen, vor und vor allem auch nach der Geburt? Was heißt es, in diesem Alter ein Kind zu bekommen – und fast selbst noch ein Kind zu sein? Die Mädchen entscheiden sich nach reiflicher Überlegung für das Kind, und der Film zeigt, durch welche Höhen und Tiefen sie gehen, welchen außergewöhnlichen Herausforderungen sie sich stellen müssen. 

»Meine Intention für dem Film war es vor allem, jungen Müttern das Gefühl zu geben, nicht allein zu sein, und dass es einen Weg gibt mit der neuen Situation umzugehen: Ich bin selbst mit 20 Jahren ungeplant schwanger geworden und mit 40 Großmutter. Meine Geschichte war zwar nicht der Auslöser für diesen Film, aber eine große Motivation.« 
Cornelia Grünberg, Regisseurin


 

Themen

(erste) Liebe, Erwachsenwerden, Familien- und Generationsbeziehungen, Geschlechterrollen, Jugend, Lebensentwürfe, Schwangerschaftsverhütung, Sexualität, Teenager-Schwangerschaften, Toleranz, Verantwortung, Vorurteile

 

Fächer

Biologie, Deutsch, Lebensgestaltung-Ethik-Religionskunde, Pädagogik, Psychologie, Sozialkunde

 

Kritikerstimmen

»Ein Aufklärungs-Film im allerbesten Sinne.«
Martina Knoben, Süddeutsche Zeitung, München

»Cornelia Grünberg ist eine wertfreie Dokumentation gelungen, was bei diesem Thema nicht selbstverständlich ist. Letztendlich wird der Film vor allem für andere schwangere Mädchen und deren Angehörige eine Unterstützung sein, die zeigt, dass es kein Zuckerschlecken ist, als Teenager ein Kind zu bekommen. Aber auch kein Weltuntergang.«
Verena Manhart, berliner-filmfestivals.de

»Man beobachtet nicht nur, wie die Bäuche wachsen, sondern auch, wie die Persönlichkeiten reifen. Die Mädchen setzen sich anfangs ernsthaft mit der Möglichkeit der Abtreibung auseinander, prüfen ihr Umfeld auf mögliche Hilfestellung und überlegen, wie das Leben mit Kind und Partner aussehen sollte. Auch der Druck von außen, durch Mitschüler oder anfangs überforderte Eltern, geht nicht spurlos an den werdenden Müttern vorbei.«
Christina Freko, Radio Köln

»Ganz offensichtlich ist diese mittlerweile fast dritte Generation seit Bestehen des BRAVO-Aufklärungsforums ›Dr. Sommer‹ so wenig aufgeklärt wie kaum eine Generation davor.
Dem Film ›Vierzehn‹ ist zu wünschen, dass er in möglichst vielen Klassenzimmern zu sehen sein wird und eine Zielgruppe erreicht, die dem Alter des Titels entspricht.«
Sabine Zaplin, Kulturwell5, Starnberg

»Ein Dokumentarfilm. Keiner mit erhobenem Zeigefinger und schon gar kein Aufklärungsfilm. Eher einer, der in der heutigen Zeit, in der die jungen Menschen mit dem Sex keine Zeit verlieren, die jungen Mädchen daran erinnern kann, dass sie es mit der Verhütung ernst nehmen, dass sie ihre Zukunft nicht allzu früh verbauen sollten, dass sie wahrscheinlich ein besseres Leben haben werden, wenn ihre Jugend und ihre Pubertät richtig ausgeformt sind.« 
Thomas Engel, programmkino.de





zuletzt aktualisiert am 13.10.2015

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