Hauptnavigation

Filmernst | Zaïna

Filme | Zaïna | Inhalt

Unternavigation

Zaïna – Königin der Pferde
Zaïna – Cavalière de l'Atlas

Frankreich/Deutschland 2005

 

»Wie in einem Märchen aus 1001 Nacht wird hier der Wandel in einer streng patriarchalischen Gesellschaft als Kinderfilm erzählt. Das Mädchen Zaina lehnt sich gegen die verkrusteten Strukturen ihres Dorfes tief in Marokkos Landesinnerem auf. Die Liebe zu ihrem Pferd und die allmählich aufkeimende Zuneigung zu ihrem leiblichen Vater, der einst sie und ihre Mutter verstoßen hat, geben ihr die Kraft zur Opposition […] Der farbenfrohe, überragend geschnittene und fotografierte Film vermag mehr als nur die Spezial-Zielgruppe pferdevernarrter Mädchen zu erreichen. Jenseits von Folklore-Kitsch und Klischees wird hier eine archaische Geschichte erzählt, modern im Behauptungswillen der weiblichen Hauptfigur, souverän und schnörkellos in den filmischen Mitteln, geradezu vorbildlich im Einsatz der Filmmusik […] Der Film hat viele ergreifende Momente, die das Kinopublikum bis ins dramatische Finale mitfiebern lassen.« (Aus der FBW-Begründung)


Themen
Familien-/Vater-Tochter-Beziehungen, patriarchalische Gesellschaft, Mädchen-/Frauenbilder, Traditionen, Konventionen, Emanzipation, Selbstvertrauen, Abenteuer, fremde Kulturen, Orient, Nordafrika (Mahgreb), Berber, Tuareg, Atlasgebirge, Wüste, Tier-/Pferdeliebe, Pferderennen, Filmmusik

Fächer
Deutsch, Geografie, Lebensgestaltung-Ethik-Religionskunde, Musik

Pressestimmen
»Der algerische Regisseur erzählt ein prachtvolles orientalisches Märchen für Jugendliche (…) Er schwelgt in satten Farben, majestätischer Breitwand und antreibendender Filmmusik. Das entscheidende Pferderennen inszeniert er als spannenden, emotionalen und Action-geladenen Showdown.«
Thomas Binotto, Neue Zürcher Zeitung


»Grandiose Landschaftsaufnahmen, eine betörende Filmmusik und die universelle Geschichte eines jungen Mädchen auf der Suche nach ihren Wurzeln und ihrer Bestimmung machen aus ›Zaïna‹ ein cineastisches Kleinod.«
Joachim Kurz, filmzeit.de

»Seit Robert Redfords ›Pferdeflüsterer‹ ist dies wohl der schönste Film über die schwebende Eleganz, die bezaubernde Anmut, die oft unnahbare Beseeltheit und edle Wesensart von Pferden.« Kirsten Liese, Bayerischer Rundfunk


Zweite Hauptnavigation