Hauptnavigation

Filmernst | Miracle. Ein Engel für Dennis P.

Filme | Miracle. Ein Engel für Dennis P. | Inhalt

Unternavigation

 

Miracle. Ein Engel für Dennis P.
Mirakel

Dänemark 2000

 

 

Als 12-Jähriger hat man einfach ein paar Probleme, die einem arg zu schaffen machen. Dennis P. weiß ein Lied davon zu singen oder besser: auf seinem Skateboard zu rappen. Die Mutter nervt total, der Mathelehrer hat ihn auf dem Kieker, und das angehimmelte Mädchen ist nicht in ihn, sondern in seinen besten Freund verknallt. Doch das Schlimmste von allem: als einzigem Jungen in der Klasse sind bei ihm null Haare in Sicht – untenrum.
Verzweifelt bittet Dennis P. um himmlischen Beistand – und wird tatsächlich erhört. Vom göttlichen Boten, der mit einer Harley in die Kirche rollt, gibt’s eine Lizenz für mittlere Wunder. Einzige Bedingung: Nie wieder fluchen! Fast unmöglich für Dennis, rutscht ihm doch schnell mal ein f... über die Lippen. Anfangs klappt alles ganz phantastisch, doch bald schon wachsen dem »Zauberlehrling« die Wunder über den Kopf ...


 

Themen

(erste) Liebe, Außenseiter, Erwachsenwerden, Familie, Identität, Jugend, Kindheit, Popkultur, Pubertät, Sexualität

 

Fächer

Deutsch, Kunsterziehung, Lebensgestaltung-Ethik-Religionskunde, Musik

 

Kritikerstimmen

»Diese mit großer Lust am ausladenden Spiel regelrecht ›aufgedonnerte‹ Fabel birgt natürlich viel Moralisches, kommt aber dabei nie aufdringlich belehrend daher. Es sind die Kinder, die die Welt der Erwachsenen so lange aus den Angeln heben und konterkarieren dürfen, bis sie selbst zu der Erkenntnis gelangen, dass nur manche Wünsche einlösbar sind, während andere an natürliche Grenzen stoßen – und dass das Leben gerade dadurch das rechte Maß nicht nur an Niederlagen, sondern auch an Siegen bereithält, die dann um so genussvoller wahrgenommen und gefeiert werden können.« 
Horst Peter Koll, film-dienst, Bonn

»In vielen Szenen wird der Alltag der Hauptfigur Dennis P. unvermittelt zum Tagtraum, zum Wunschbild oder zur Schreckensvision. Meist durch schwungvolle Musical- und Tanzeinlagen - wenn etwa plötzlich eine gesamte Supermarktbelegschaft mit übertriebenem Zahnpastalächeln auf den verdatterten Jungen zuswingt. Das sind angenehme, treffsichere Irritationen, die dem Film an den richtigen Stellen Tempo und Witz geben.« 
Monika Osberghaus, Frankfurter Allgemeine Zeitung

»In einem Film der großen Gesten und kräftigen Farben, der lauten Töne und derben Sprüche hält die Regisseurin ein Plädoyer für Nuancen, für Kleinigkeiten ... Eine grandiose, rosarote, bittersüße Extravaganza – Danish dynamite!« 
Süddeutsche Zeitung, München



zuletzt aktualisiert am 18.04.2013

Zweite Hauptnavigation