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Die Abenteuer der kleinen Giraffe Zarafa
Zarafa

Frankreich / Belgien 2011

 

 

Dem Animationsfilm im klassischen 2D-Format liegt eine reale geschichtliche Begebenheit zugrunde: 1825 fingen Beduinen am Blauen Nil eine Giraffe, die der Vizekönig von Ägypten dem französischen Monarchen Karl X. in Erwartung politischer Gegengaben zu schenken gedachte. Giraffen waren in Europa bis dahin unbekannt, und so löste die Ankunft des Langhalses 1827 in Paris eine wahre »Giraffo-Manie« aus. Der Film umrahmt diesen historischen Kern mit einer fantastischen Reise- und Abenteuergeschichte. Erzählt wird sie von einem alten weisen Mann unter einem afrikanischen Affenbrotbaum, vielleicht ist es sogar seine eigene Geschichte. Die ihm lauschenden Kinder erfahren von einem Jungen, der sich von den Fesseln eines Sklavenhalters löst und Freundschaft mit der jungen Giraffe Zarafa schließt.
Als die aber gefangen wird, verspricht Maki, sie zu befreien und aus der Fremde wieder in ihre Heimat zurückzubringen. Das Versprechen wird zur alle Kräfte herausfordernden Mission mit Hindernissen und Gefahren, aber auch mit Hilfe und Beistand. Wenn Maki seinen Vorsatz am Ende zwar nicht einlösen kann, so hat er doch Gefährten und Freunde gefunden, Erkenntnisse und Erfahrungen gesammelt, die ein Leben lang für ihn wichtig sind – und die er weitergeben kann an die folgenden Generationen.


 

Themen

Abenteuer, Arten-, Klima-, Umweltschutz, Fantasie, Freundschaft, Klichees, Mythen, Ökologie, Trickfilm, Verantwortung

 

Fächer

Deutsch, Geografie, Geschichte, Kunsterziehung, Lebensgestaltung-Ethik-Religionskunde

 

Kritikerstimmen

»Die spannende wie pädagogisch wertvolle Geschichte ist ein weiterer Pluspunkt. Neben der abenteuerlichen Reise werden die Gegensätze verschiedener Religionen thematisiert, die historische Haltung der Europäer gegenüber Afrika sowie der Verlust von liebgewonnenen Freunden.«
Florian Zeuner, Stuttgarter Nachrichten

»Auf wundersame Weise verbinden Rémi Bezançon und Jean-Christophe Lie die Realität von Kolonialisierung und Sklavenhandel mit den Märchen aus 1001 Nacht und setzen die große Tradition französischer Animationsfilme wie ›Das Rennen von Belville‹ oder ›Kiriku und die Zauberin‹ fort.«
Anke Sterneborg, Süddeutsche Zeitung, München



zuletzt aktualisiert am 04.02.2013

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