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Hasta la Vista

Belgien 2011

 

 

Das Ziel heißt »El cielo« und verheißt den Himmel auf Erden. Lars, Philip und Jozef verbindet  eine gemeinsame Sehnsucht: Obwohl bereits in den Zwanzigern, hatte noch keiner von ihnen jemals Sex – und das muss sich nun schnellstens ändern! Doch das Vorhaben in die Tat umzusetzen, ist gar nicht so einfach. Lars sitzt aufgrund einer fortschreitenden Krankheit im Rollstuhl, Philip ist vom Hals abwärts gelähmt und Jozef ist fast komplett blind. Und ihre überfürsorglichen Eltern verbieten ihnen eine sorgfältig als Wein-Tour getarnte Reise in ein spanisches Bordell, das auf ihre besonderen Bedürfnisse eingestellt ist. So organisieren sie sich heimlich einen Chauffeur namens Claude, der sich aber zu ihrer großen Verblüffung als eine Fahrerin namens Claude herausstellt, und begeben sich auf eigene Faust in einem Kleinbus auf eine Tour, die sie aus ihrer wohlbehüteten belgischen Heimat an die spanische Küste und damit direkt an das Ziel ihrer Träume führen soll …

Themen
  Identität, Akzeptanz, Toleranz, Familienbeziehungen, Behinderung, Arthrogryposis (Gelenksteife), Freundschaft, Liebe, Sexualität, Tabus, Road Movie

Fächer Lebensgestaltung-Ethik-Religionskunde, Deutsch, Psychologie, Französisch

Pressestimmen
»Selten hat man eine so unheroische Zeichnung derartiger Schicksale gesehen und soviel trotzigen Humor [...] Es ist ein Plädoyer für ein selbstbestimmtes Leben – unter allen Umständen.« Daniel Kothenschulte, Berliner Zeitung

»Es geht um Solidarität, Unterstützung, gemeinsame Träume, Vertrauen und Verzeihen, auch um den Tod und das Loslassenkönnen. Davon erzählt Regisseur Geoffrey Enthoven mit erstaunlicher Leichtigkeit, mit viel Humor, aber auch sehr anrührenden Szenen [...] Ein schöner, rundum gelungener Film.« Katharina Zeckau, film-dienst, Bonn

»Was ›Hasta la Vista‹ von ›Vincent will Meer‹ und vielen anderen Komödien um Gehandicapte unterscheidet, ist der Gestus der Normalität: Hier muss kein ›Kranker‹ das Schicksal besiegen, niemand über sich hinauswachsen, keiner mehr leisten, als es auch dem unbehinderten Kinozuschauer auferlegt ist.« Jörg Schöning, Spiegel online

»Alles in allem macht die von zweifellos großartigen, nicht-behinderten Darstellern getragene Komödie beste Werbung für einen anderen Film: Die Dokumentation, die ›Hasta La Vista‹ zum Vorbild hatte, würde man gerne mal sehen.« Josef Engels, Die Welt, Berlin


 

Themen

Behinderung, Familie, Freundschaft, Identität, Roadmovie, Sexualität

 

Fächer

Deutsch, Französisch, Lebensgestaltung-Ethik-Religionskunde, Psychologie

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