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Renn, wenn du kannst

Deutschland 2010

 

Ben ist ein ziemlicher Stinkstiefel, was man ihm sofort verzeihen möchte, sitzt er doch querschnittgelähmt im Rollstuhl. Einen Zivi nach dem anderen hat er schon als persönlichen Betreuer verschlissen, Schikanen und Zynismus weiter perfektioniert. Jetzt soll sich Christian bei ihm versuchen. Der nimmt das Leben leicht, wird es ein halbes Jahr bei Ben aushalten und dann zu einer großen Reise aufbrechen. Sehr schwer mit ihrer Zukunft dagegen tut sich Annika. Der Cello-Studentin versagen bei jedem Vorspiel die Nerven. Ben hat sie schon eine ganze Weile von seinem Balkon aus beobachtet, wie sie mit dem Fahrrad zur Probe hetzt. Als sie mit Christian kollidiert, nimmt eine scheinbar so ungleiche Dreier-Beziehung ihren erkenntnisreichen Lauf. Sie verlieben sich –  und Annika steht vor einer Entscheidung.

Fächer
Lebensgestaltung-Ethik-Religionskunde, Deutsch, Musik, Kunst, Psychologie

Themen
körperliche Behinderung, Außenseiter, Rollenbilder, Verantwortung, Vorurteile, Akzeptanz, Toleranz, Integration, Liebe, Freundschaft, Sexualität, Werte, Tabus, Normalität, Versagensängste, Lebensziele

Pressestimmen
»Frisches, junges Kino, physisch realistisch, irreal und poetisch zugleich, auf den Spuren von Truffauts ›Jules und Jim‹ und dann doch wieder ganz anders.«
Rainer Tittelbach, tittelbach.tv

»Funktioniert in seiner mutigen Mischung tatsächlich gleichermaßen als Komödie und Drama, teilweise poetisch in den Bildern, immer intelligent und pointiert in den Dialogen.«
Kirsten Kieninger, Gegenschnitt.de

»Ein sehr guter Film. Und nicht zuletzt ist es ein Film, der die Latte für Filme mit querschnittgelähmten Protagonisten so hoch legt, dass es nun wieder eine Weile dauern wird, bis sich ein anderer Regisseur an das Thema heranwagt.«
Jan Kedves, taz, Berlin

»Ein wahrer Glücksfall: ein Film, der nicht nur mit ausgefeilten Dialogen trumpft und großen darstellerischen Leistungen auftrumpft, sondern auch noch mit einer virtuosen Bildersprache, die vor visuellen Einfällen nur so strotzt. Mutiges, junges deutsches Kino, von dem man gern mehr sehen will.«
Peter Zander, Die Welt, Berlin

»Schon lange hat man keinen so unbefangenen Film über die Freiheit gesehen und das Glück, Grenzen einfach umzurennen.«
Daniel Kothenschulte , Frankfurter Rundschau

»Ganz leise leistet Dietrich Brüggemann mit diesem ebenso wahren wie heiteren und emotional überzeugenden Film mehr für die Integration Behinderter als manche Story mit Zeigefinger und Moralin.«
Josef Schnelle, Deutschlandfunk, Köln

»Balanciert unerschrocken zwischen Momenten der Peinlichkeit ... und wirklich großen Kinomomenten.«
Anke Sterneborg, Süddeutsche Zeitung, München



 

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