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Tom und Hacke

Deutschland 2012

 

 

Der furchtbare Krieg ist schon drei Jahre vorbei, aber noch immer haben die meisten Menschen unter Entbehrungen zu leiden. Die Kinder jedoch freuen sich – im Übergang zu einer neuen Ordnung mit festen Regeln – an den Freiheiten ihres Lebens. Sie genießen die Natur, sind offen für Abenteuer, entziehen sich erwachsener Kontrolle. Auch Tom Sojer ist keiner von den Braven, weder in der Schule noch zuhause. Am wohlsten fühlt er sich in Gemeinschaft mit Bartel Hacker. Als sich die beiden Freunde eines Nachts auf dem Friedhof treffen, um bei Vollmond mit einer toten Katze gegen Hackes Warzen anzugehen, werden sie Zeuge eines Verbrechens. Sie sehen, wie sich drei Männer um ihren Anteil an einer fetten »Lucky Strike«-Beute streiten und wie schließlich einem ein Messer im Rücken steckt. Sie wissen, wer zugestochen und wer mit einer Lüge einen Unschuldigen ins Gefängnis gebracht hat. Tom und Hacke als Mordzeugen stecken in einem Dilemma und kommen dann – mit Blut besiegelt – überein: »Schwören und schweigen!« In der Teufelshöhle kommt es zur Entscheidung – und natürlich hat das Böse letztlich keine Chance. 

Fotos: Zorro Filmverleih





 

Themen

Familie, Freundschaft, Heimat, Identität, Kriegsfolgen, Literaturverfilmung, Schule, Zivilcourage

 

Fächer

Darstellendes Spiel, Deutsch, Geschichte, Kunsterziehung, Lebensgestaltung-Ethik-Religionskunde, Medienerziehung, Musik

 

Kritikerstimmen

»›Tom und Hacke‹ ist ein charmanter, im besten Sinne altmodischer Kinderfilm: Statt Action, schnellen Schnitten und kindlichen Superhelden gibt es hier viel Lokalkolorit, eine tolle Ausstattung und bei aller Frechheit zutiefst sympathische Kinder. Das liegt natürlich an der genialen Vorlage von Mark Twain - aber auch an der einfühlsamen Inszenierung von Reigsseur Norbert Lechner, der bereits für seinen Kinderfilm ›Toni Goldwascher‹ aus dem Jahr 2007 zahlreiche Preise einheimste.« 
Jennifer Litters, Eltern.de

»Die zweisträngige Handlung ist überzeugend konzipiert und ergänzt sich ideal zum unterhaltsamen und packenden Kinderkrimi.«
Verena Schmöller, kino-zeit.de

»Es ist ein kleines Wunder, wie es Lechner gelingt, mit geringem Budget so dicht und konzentriert zu arbeiten, visuell Stimmung zu kreieren und (überwiegend) mit Laiendarstellern Authentizität zu schaffen. Dass er den Mut hatte, konsequent den dialektalen bayerischen Zungenschlag durchzuhalten, trägt eindrucksvoll zum ›Klangbild‹ des rundum schönen Jugendfilms bei.« 
Horst Peter Koll, film-dienst, Bonn





zuletzt aktualisiert am 25.10.2013

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