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Yoko

Deutschland/Österreich/Schweden 2011

 

Inhalt
Er hört gern Musik, er kann tanzen und selbst ein paar artistische Kunststückchen, vor allem aber kann er sich unsichtbar machen. Er versteht, was mit ihm gesprochen wird, nur seine Antworten fallen recht einsilbig aus: »Yo«, sagt er – und manchmal setzt er noch ein »Yo« drauf. Der knuddlige weiße Zottel kommt vom Dach der Welt, aus dem tibetischen Hochland des Himalaya. In unsere Breiten hat es ihn verschlagen, weil er Tieren helfen wollte, die in seiner Heimat gejagt, gefangen und in Europa zu Geld gemacht werden sollen. Pia glaubt ihren Augen nicht zu trauen, als sie ihn in ihrem Baumhaus entdeckt. Zunächst versucht die Elfjährige, ihn ganz allein für sich zu beanspruchen und wenn‘s brenzlig wird, in der Tiefkühltruhe zu verbergen. Aber dann muss sie sich doch ihrer kleinen Schwester und ihrem Freund Lukas anvertrauen, um Yoko vor dem skrupellosen Jäger van Sneider zu retten. Am Ende können die Kinder triumphieren, müssen aber einsehen: Hier bleiben kann der kleine Yeti nicht, es ist einfach zu warm für ihn.

Themen
Eltern-Kind-Beziehungen, Tierliebe, Verantwortung, Freundschaft, Zusammenhalt, Fantasie

Fächer
Deutsch, Lebensgestaltung-Ethik-Religionskunde

Literaturhinweis
Nachdem Knisters kleine Hexe Lilli bereits zwei Mal zur Leinwandheldin wurde (»Hexe Lilli – Der Drache und das magische Buch«/2009 und »Hexe Lilli – Die Reise nach Mandolan«/2011), kommt mit Yoko eine weitere populäre Knister-Figur ins Kino. 2000 erschienen mit »Wie verflixt ist Yoko?« die ersten Abenteuer des kleinen Yetis, es folgten, ebenfalls illustriert von Melanie Garanin, »Yoko mischt die Schule auf« und »Yoko und die Gruselnacht im Klassenzimmer«. Als Buch zum Film erschien: »Yoko – Mein ganz besonderer Freund«. 160 Seiten, ISBN 978-3-401-06665-3, Arena Verlag 2011

Pressestimmen
»Ohne Spur von Langeweile oder dramaturgischer Überdrehtheit erzählt Franziska Buch die Geschichte, kindgerecht wird auch vermittelt, dass schwierige Aufgaben nicht im Alleingang zu bewältigen sind.«
Brigitte Jähnigen, Stuttgarter Nachrichten

»Innerhalb der selbst gesetzten Grenzen macht die Regisseurin so ziemlich alles richtig in ihrem witzigen, temporeich inszenierten Film um einen knuddeligen Yeti, den es ins viel zu warme Deutschland verschlägt.«
Programmkino.de

»Wie E.T. ist auch Yoko ein Gestrandeter am falschen Ort, der zwar in seine Heimat zurück muss, zuvor aber die Kinder zu mehr Verantwortung und die Erwachsenen zu mehr Menschlichkeit verleitet.«
Michael Ranze, film-dienst, Bonn


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