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Themba – Das Spiel seines Lebens

Deutschland, Südafrika 2010

 

Inhalt
Der elfjährige Themba wünscht sich nichts sehnlicher, als eines Tages in der Fußball-Nationalmannschaft Südafrikas zu spielen. Mit seinem besten Freund Sipho kickt er jede freie Minute. Thembas Vater ist seit langem verschollen, seine Mutter Mandisa schuftet für den Unterhalt und die Zukunft ihrer beiden Kinder. Als sie die Arbeit verliert, zieht sie allein nach Kapstadt. Themba und seine Schwester sind von nun an dem trinkenden und völlig enthemmten Luthando ausgeliefert. Dessen Missbrauch des achtjährigen Mädchens kann Themba zwar noch verhindern, wird dann aber selbst vergewaltigt. Die Geschwister fliehen zur Mutter und finden sie schwerkrank am Rande eines Townships. Ihre Diagnose: HIV-positiv! Zwar gelingt Themba mit seinem Fußballtalent der sportliche Aufstieg, doch in der Pressekonferenz nach seinem ersten glücklichen Einsatz im Nationalteam legt er ein erschütterndes Bekenntnis ab: Auch er hat Aids - und zugleich den festen Willen, sich nicht dafür zu schämen!

Themen
Afrika, Fußball, Familienbeziehungen, Lebensentwürfe, Aids, Aufklärung, Vorurteile, Armut, Gewalt

Fächer
Lebensgestaltung-Ethik-Religionskunde, Sozialkunde, Sport, Geografie, Biologie

Pressestimmen
»Was jedoch nicht gestellt wirkt und letzten Endes der Realität entspricht, ist die Allgegenwart von Aids in diesem Land. Wie Themba und seine Mutter im Laufe des Geschehens lernen, mit der Krankheit umzugehen, beschert dem Film trotz aller Tragik ein unaufgesetzt wirkendes Happy End.«
Michael Schulz, Der Tagesspiegel, Berlin

»›Themba‹ ist gelungenes soziales Kino. Der Film verknüpft geschickt Soziales mit Populärem, erzählt gekonnt, was schwer vermittelbar scheint.«
Jürgen Kiontke, GegenBlende, Berlin

»Den schwierigen Spagat zwischen aufrüttelnder Message zum Tabuthema Aids in Afrika und spannender emotionaler Inszenierung beherrscht die in Südafrika geborene Regisseurin bewundernswert.«
Luitgard Koch, Programmkino.de

»›Themba‹ ist ein überaus engagierter Film, der sich durchaus bemüht, seine schweren Themen in eine unterhaltsame Geschichte zu weben.«
Dorothee Krings, Rheinische Post, Düsseldorf

»›Themba‹ zeigt, dass es möglich ist, einen ordentlichen Spielfilm zu drehen, bei dem das Thema Fußball im Vordergrund steht.«
Michael Schulz, Der Tagesspiegel, Berlin

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