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The King's Speech

Großbritannien, Australien 2010

 

Inhalt
Zu den Pflichten Alberts, Sohn des britischen Königs George V., gehören öffentliche Auftritte und gelegentliche Ansprachen. Für den zurückhaltenden, noblen Mann werden sie schon im voraus zur Qual, ist er doch seit frühester Jugend ein schwerer Stotterer. Die Rede zur Eröffnung des Wembley-Stadions anlässlich der großen British-Empire-Ausstellung 1925 gerät ihm zur Katastrophe. Kein Arzt und kein Psychologe haben ihm bisher helfen können, nun soll der nächste Sprachtherapeut seine Fähigkeiten unter Beweis stellen. Lionel Logue ist jedoch anders als all seine Vorgänger: Forsch diktiert er dem blaublütigen Patienten seine Bedingungen und Methoden. Bald zeigen sich auch erste Erfolge. Nach Alberts unerwarteter Thronbesteigung 1936 muss er als König George VI. nun erst recht des Wortes mächtig sein. Der Logopäde wird für den Monarchen unverzichtbar.

Themen
Freundschaft, Familienbeziehungen, Sprache, Kommunikation, Stottern, Sprechtherapie, Vorurteile, soziale Hierarchien, Verantwortung, Zeit- und Rundfunkgeschichte

Fächer
Englisch, Geschichte, Lebensgestaltung-Ethik-Religionskunde, Deutsch, Politik

Pressestimmen
»Wer den Zeigefinger im Geschichtsbuch hat, wird von ›The King's Speech‹ kaum überrascht. Als Porträt einer Sprechstörung indes ist dieser Film brillant.«
David Hugendick, Die Zeit, Hamburg

»Der Film ist eine Klamotte, aber auf höchstem, auf königlichem Niveau ... Shaws Pygmalion gewissermaßen auf den Kopf gestellt: Colin Firth als eine königlich keusche Eliza, Geoffrey Rush als sein derber Professor Higgins - der sich bewusst bei seiner Therapie der Rückkehr zum Ordinären bedient: mit Hilfe einer Flut von groben Flüchen und schmutzigen Schimpfwörtern gelingt es Bertie völlig mühelos, die Sprachbarrieren einzureißen.«
Fritz Göttler, Süddeutsche Zeitung, München

»Hooper gelingt das entlarvende Gemälde einer dysfunktionalen Herrschersippe, die ihr vermeintlich schwächstes Mitglied noch im Erwachsenenalter so hemmungslos schikaniert, dass man erschaudert ob der Grausamkeiten, die Albert als Kind erlitten haben muss und die zu seiner Sprachbehinderung beigetragen haben.«
Jörg Wunder, zitty, Berlin

 

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