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Stadt Land Fluss

Deutschland 2011

 

Inhalt
Jänickendorf, 60 Kilometer südlich von Berlin. Eine ehemalige LPG im Nuthe-Urstromtal, jetzt die Agrargenossenschaft »Der Märker«. Marko absolviert hier eine Ausbildung zum Landwirt, obwohl er gar nicht so recht weiß, ob dieser Beruf der richtige für ihn ist. Zu den anderen elf Azubis hat er wenig Kontakt, sie halten ihn für einen verschlossenen Eigenbrötler. Erst als Jacob, der neue Praktikant, bei ihnen anfängt, wagt sich Marko langsam aus der selbst gewählten Isolation heraus. Bei der Ernte, beim Abfahren des Getreides und beim Umbuchten der Kälber kommen sich die beiden jungen Männer näher. Ihre Gefühle stürzen sie jedoch in tiefe Verwirrung. Für einen Tag fahren sie aus ihrem kleinen Dorf ins große Berlin und danach ist nichts mehr wie zuvor. Jeder von ihnen muss sich fragen, wie und vor allem wie offen er künftig in der Gesellschaft leben will. Die fiktive Liebesgeschichte und die dokumentarischen Aufnahmen verleihen dem Film einen ebenso authentischen wie poetischen Reiz.

Themen
Jugend, Liebe, Homosexualität, Coming out, Außenseiter, Identität, Lebensentwürfe, Arbeit, Landwirtschaft, Ausbildung

Fächer
Lebensgestaltung-Ethik-Religionskunde, Deutsch, Sozialkunde

Pressestimmen
»›Stadt Land Fluss‹ ist eine kleine, bezaubernde Perle des neuen deutschen Realismus, der man selbst das eigenwillige Springen zwischen den Gattungen verzeiht.«
Alexandra Wach, film-dienst, Köln

»›Stadt Land Fluss‹ ist ein erstaunlicher und ein sehr schöner Film. Das liegt an den Freiheiten, die sich Regisseur und Autor Benjamin Cantu nimmt gegenüber allen dramaturgischen Standardverfahren. Und dass diese Freiheiten nicht ins Leere gehen, sondern dem Film selbst eine ganz eigene Freiheit der Bewegung geben und lassen, das liegt an den von ihm eingenommenen Perspektiven.«
Ekkehard Knörer, Perlentaucher

»Marco tut sich schwer mit seinem neuen Gefühl, aber auch daraus macht der Film kein großes Drama. Die Spontaneität macht die Liebesgeschichte, diese Mischung aus Spielfilm und Doku so echt, und so schön.«
Lennart Herberhold, NDR Kultur

»Weder der Film noch seine Figuren werfen die große Pathosmaschine an. Liebend gern lasse ich mich von dem Film dazu einladen, die Dinge einmal so zu akzeptieren wie sie sind. Ich kann mit Freude und viel Zeit begreifen: Manche Dinge sind so und andere sind anders.«
André Wendler, SISSY, Homosexual's Film Quarterly, Berlin

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