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Ponyo – Das große Abenteuer am Meer
Gake no ue no Ponyo

Japan 2008

 

Inhalt
Das kleine Goldfischmädchen Brünhilde möchte gern die Welt außerhalb des Ozeans kennenlernen. Unbemerkt von ihrem Vater, dem strengen Zauberer Fujimoto, gelingt es ihr mit Hilfe einer Qualle, aus der Tiefe des Meeres an die Wasseroberfläche zu kommen. Allerdings verfängt sich die kleine Nixe in einem Marmeladenglas und wird so von den Wellen an den Strand gespült. Zum Glück trifft sie auf den klugen Sosuke, der sie aus ihrer misslichen Lage befreit und auf den Namen Ponyo tauft. Die beiden freunden sich an, und Ponyo lernt schnell, was zum Leben in der Überwasserwelt gehört. In ihrem sehnlichen Wunsch, ein Mensch zu werden, entfesselt sie jedoch ungewollt die Weltmeere. Plötzlich stehen Häuser und Straßen unter Wasser und sogar der Mond wurde aus seiner Umlaufbahn katapultiert. Wenn Ponyo sich nicht in einen Goldfisch zurückverwandelt, ist die Menschheit in Gefahr. Werden es die beiden schaffen, ihre Liebe zu retten und das Gleichgewicht der Welt wiederherzustellen?

Themen
Freundschaft, Familienbeziehungen, Normen und Werte, Selbstvertrauen, Mut, Träume, Natur- und Umweltbewusstsein, Solidarität der Generationen, Achtung des Alters, Märchen, Anime

Fächer
Deutsch, Lebensgestaltung-Ethik-Religionskunde, Kunst, Sachunterricht, Biologie

Pressestimmen
»Ein Kunstwerk, das von visueller Virtuosität, berückender Schönheit, ausgelassenem Humor und tiefer Menschlichkeit ist ... Auch die Mischung aus Niedlichkeit und Slapstick, Spannung und keuscher Liebe macht den Film für ein sehr junges Publikum geeignet.«
Susanne Ostwald, Neue Zürcher Zeitung

»Prallvoll mit wunderlichen Details und schillernd schön wie ein ganzes Korallenriff. Und wenn Ponyo zu Joe Hisaishis Variation des Walkürenritts auf den Wellen, die zugleich Fische sind, in Richtung Ufer läuft, wo gerade Sosuke mit seiner gefährlich flott Auto fahrenden Mutter unterwegs ist - wenn sie vor Begeisterung schier platzt und die Leinwand zu bersten scheint vor Bewegungsdrang und Transformationsenergie, dann treibt es einem Glückstränen in die Augen.«
Alexandra Seitz, ray - Filmmagazin, Wien

»›Ponyo‹ ist wieder hundertprozentig handgezeichnet, befreit von den Fesseln des Perfektionismus, regiert von der sprunghaften Logik der Träume. Es gibt nicht einmal den Hollywood-dramaturgisch vorgeschriebenen Höhepunkt. Nach 100 Minuten hört ›Ponyo‹ einfach auf. Wie schade.«
Hanns-Georg Rodek, Die Welt, Berlin

»Jedes Tier und jede Pflanze hier ist beseelt, selbst die Schiffe und einzelne Wellen haben ein Gesicht und eine Meinung. Allen Dingen wohnt ein Geist inne. Auch dem Müll, der wieder überall zu finden ist, ein weiteres großes Thema des Mahners Miyazaki.«
Daniel Bickermann, Schnitt - Das Filmmagazin, Köln

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