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The Social Network

USA 2010

 

Inhalt
500 Millionen Menschen rund um den Globus können nicht irren: So viele und inzwischen noch ein paar mehr nutzen Facebook, um Informationen auszutauschen, um Freunde zu finden, um zu klatschen und zu tratschen. Dass es dem Erfinder dieses sozialen Netzwerks an sozialer Kompetenz mangelt, ist nur scheinbar ein Paradox. Die fiktive, aber nicht erfundene Filmbiografie erzählt die Facebook-Gründungsgeschichte im kurzen, aber dramatischen Rückblick: Im Herbst 2003 sucht der frisch immatrikulierte Harvard-Student Mark Zuckerberg an der Elite-Universität nach Orientierung und Bestätigung. Weil ihm die Clubs der Reichen und Schönen verschlossen bleiben und ihm ein Mädchen den Laufpass gibt, gründet er zeitgemäß seinen eigenen Club: Aus den Online-Jahrbüchern der Fakultäten nimmt er die Bilder der Studentinnen und kombiniert sie in zufälligen eierkombinationen mit der simplen Wahlmöglichkeit: Hot or not? Der boshafte Scherz wird zum Renner und rasch zum Riesengeschäft. Bald hat er jedoch zwei Prozesse am Hals, in denen es um
Ideenklau, Urheberrechte und Milliarden geht. Am Ende des Films sendet Mark Zuckerberg per Facebook eine Freundschaftsanfrage an jene Freundin, die ihn Facebook erfinden ließ.

Fächer
Deutsch, Lebensgestaltung-Ethik-Religionskunde, Kunst, Philosophie, Psychologie

Themen
Freundschaft, Vertrauen, Anerkennung, Verrat, Außenseiter, Jugendkultur,soziale Kompetenz, Web 2.0, soziale Netzwerke, Facebook, Ethik

Pressestimmen
»Dieser Film ist voller Dialog und hat doch keinen langweiligen Augenblick. Dennoch gibt es auch wunderbare Schauwerte, überraschenden Humor und sogar eine wortlose Sequenz als sinnliches Chill Out. Aber es bleibt das Porträt eines Vergeistigten, dem physische Sinnesfreuden fremd sind.«
Daniel Kothenschulte, Frankfurter Rundschau

»Es wird notwendigerweise viel geredet in ›Social Network‹, aber die bösen Sätze rattern wie MG-Feuer und sind genauso tödlich. Irgendwie ähneln sich so Film und Subjekt: Beide sind brillant, kalt analytisch, arrogant und sehr aufregend.«
Hans-Georg Rodek, Die Welt, Berlin

»Fincher und Sorkin haben einen rasanten, mit Dialogen vollgestopften Film erschaffen, der zu eigentlich jedem Zeitpunkt unterhält und dabei leichtfüßig Themen wie Verrat, Lügen, Rachsucht, Freundschaft und Erfolg integriert.«
Sascha Eggers, Negativ, Mainz

»Es ist eine zeitgemäße und eine sehr altmodische Geschichte, es ist die Reise, die einer antritt, der zurückgewiesen worden ist, und ganz gleich, ob ihn alle für ein Arschloch halten: Man wünscht ihm, dass er, wo auch immer, ankommen möge.«
Claudius Seidl, Frankfurter Allgemeine Zeitung

»›The Social Network‹ vermittelt nämlich einen ziemlich genauen Eindruck von den technischen und psychosozialen Rahmenbedingungen, in denen die junge Mediengeneration existiert. Also von der Zukunft.«
Anke Westphal, Berliner Zeitung

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