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Goethe!

Deutschland 2010

 

Die neuen Leiden des jungen G.: Die Geschichte liegt lange zurück, ist aber nach wie vor sehr modern. Es ist die Geschichte des jungen Goethe, der nach dem väterlichen Willen Jurist werden soll, aber viel lieber ein mächtiger Poet sein möchte. Selbst die verlegerische Ablehnung seines Dramas über Götz von Berlichingen kann die Ambitionen des Jünglings nicht mindern. Die Geduld des Vaters hat ein Ende, als der Sohn durch die juristischen Prüfungen rasselt. Zur Strafe wird der Luftikus aus der Großstadt Straßburg ins beschauliche Wetzlar verbannt. Doch auch hier interessiert sich der Rechtsreferendar weniger für die juristischen Fälle: Beim Tanze lernt er die zweitälteste Tochter eines frisch verwitweten Amtmanns kennen und verliebt sich in sie. Vier Jahre jünger als Goethe, ist Charlotte Buff allerdings schon seit etlichen Jahren mit dem 31-jährigen Legationssekretär Kestner verlobt.
Das Dreiecksverhältnis konnte nicht von Dauer sein, doch die unglückliche Liebe begründete Goethes Ruhm: 1774 erschienen »Die Leiden des jungen Werthers« und wurden ein Bestseller mit ungeahnten Folgen.

Themen
Individuum und Gesellschaft, Toleranz, Freiheit, Moral, Jugendkultur,
Lebenskrisen, Liebe, Selbstmord, Literaturgeschichte, Sturm und Drang

Fächer
Deutsch, Lebensgestaltung-Ethik-Religionskunde, Kunst

Pressestimmen
»So gewinnt der Film Leichtigkeit. Die letzten Bilder zeigen Goethe als Popstar: Er steigt, umringt von Fans, aus der Kutsche und signiert den ›Werther‹. Aber es ist kein Happy End, denn die Voraussetzung für den literarischen Erfolg war die gescheiterte Liebe. Alles hat seinen Preis!«  
Benedikt Gondolf. zdf aspekte

»Esprit und Leichtigkeit hat dieser Film schon. Und wenn er augenzwinkernd auf spätere Werke seines Helden hinweist, ist das auch ein netter Spaß für Goethe-Kenner. Den letzten Satz, der sich auf den ›Werther‹ bezieht, darf übrigens Lotte sagen: ›Das ist mehr als die Wahrheit. Das ist Dichtung.‹ PS: Im Abspann dankt der Regisseur seinem Deutschlehrer.«
Rupert Koppold, Stuttgarter Zeitung

»Der Film beruht zu großen Teilen auf tatsächlichen Begebenheiten. Wenn jetzt ein Goethe-Experte aber sagen sollte, diese oder jene Szene hat es so nicht gegeben, ist das in Bezug auf unseren Film der falsche Ansatz. Es ging uns vielmehr darum, Wahrheiten zu zeigen, und die sind wichtiger als die reinen Fakten. Mit Fakten allein kommt man Figuren der Zeitgeschichte nicht nah, das ist auch schon bei ›Amadeus‹ und ›Shakespeare in Love‹ so gewesen.«
Christoph Müller, Co-Autor und Produzent

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