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Plastic Planet

Deutschland, Österreich 2009

 

Vor gut hundert Jahren begann im Rütgers-Werk Erkner die Produktion eines Materials, das vom Märkischen aus gewissermaßen die Welt eroberte. Basiernd auf den Arbeiten des belgischen Chemikers Leo H. Baekeland wurde ab 1909 in der Bakelite GmbH der erste vollsynthetische Kunststoff hergestellt. Seitdem leben wir im Plastikzeitalter, konstatiert Werner Boote, der Regisseur von »Plastic Planet«. Dass wir erst am Anfang dieses Zeitalters stehen und ein Ende nicht absehbar ist, wird exemplarisch an der Vergänglichkeit einer Plastikwindel demonstriert. Boote reist rund um den Globus und stellt Fragen, die uns alle angehen: Schadet Plastik unserer Gesundheit? Wer ist verantwortlich für die Müllberge in Wüsten und Meeren? Wer gewinnt dabei und wer verliert? Die Menge an Kunststoffen, die wir seit Beginn des Plastikzeitalters produziert haben, reicht aus, um den gesamten Erdball sechs Mal in Plastikfolie einzuwickeln. Der Film macht Zusammenhänge deutlich und appelliert an das verantwortungsbewusste Handeln des Einzelnen. Nur die Macht des Verbrauchers wird die Industrie letztlich zum Umdenken zwingen.

Themen
Umwelt, Globalisierung, Ökonomie, Ökologie, Konsumkritik, Bewusstseinswandel, Gewohnheiten, Nachhaltigkeit, Bioplastik

Fächer
Lebensgestaltung-Ethik-Religionskunde, Chemie, Geografie, , Biologie, Kunst Deutsch  

Pressestimmen
»Bringt jede Menge Fakten, Zahlen, Zeugen, nennt Ross, Reiter und ein Familienmitglied: Bootes Großvater war Pionier der Plastikindustrie.«
Andreas Körner, Sächsische Zeitung


»Am Ende fragt man sich: Was kann ICH tun? Der Film gibt Anstöße zum Handeln: Nach dem Kinobesuch wird jeder den Inhalt seines Einkaufswagens mit kritischeren Augen sehen.«
Jutta Louise Oechler, ZDF aspekte


»Der Film lädt also keinesfalls zum Resignieren ein, sondern vielmehr dazu, notfalls auf die Barrikaden zu gehen und Forderungen an die Verantwortlichen zu stellen. Wenn  gesundheitsschädliche oder nicht ausreichend getestete Kunststoffe vom Markt verschwinden, wäre das mit Sicherheit der größte denkbare Erfolg für den Film.«
Renate Heilmeier, Deutsche Welle

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