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Wüstenblume

Deutschland, Österreich, Frankreich 2009

 

Um der Zwangsheirat zu entgehen, flieht die 13-jährige Waris Dirie von zu Hause, irrt tagelang durch die Wüste und kommt schließlich in die somalische Hauptstadt Mogadischu. Die Familie ihrer Mutter kümmert sich um sie und verschafft ihr eine Stellung als Dienstmädchen in der Botschaft Somalias in London. Als ihr die Abschiebung droht, taucht Waris in London unter, hält sich mit Gelegenheitsjobs über Wasser und wird überraschend von einem Starfotografen entdeckt. Von nun an reißen sich die Designer und die Medien um das Nomadenmädchen und Aschenputtel, das zum Top-Model aufstieg. Doch immer wieder holen Waris die Schatten der Vergangenheit ein. Auf dem Höhepunkt ihrer Karriere erzählt sie in einem Interview von der grausamen Tradition der Frauenbeschneidung, deren Opfer sie selbst als kleines Mädchen wurde.

Themen
Frauen, Menschenrechte, Biografie, Geschlechterrollen, Sexualität, Genitalverstümmelung (Female Genital Mutilation), Afrika, archaische Rituale, Migration, Modebranche, Models, Eurozentrismus, Autobiografie

Fächer
Deutsch, Lebensgestaltung-Ethik-Religionskunde, Sozialkunde, Politische Bildung, Biologie, Geografie

Pressestimmen
»Ein Appell für Menschlichkeit und gegen mittelalterliche Mißhandlungspraktiken, die neben dem Körper auch die Seelen der Opfer zeichnen.«
Markus Aicher, Bayern3


»Es war nicht leicht, mein Leben so dargestellt zu sehen. Ich war völlig aufgewühlt am Ende. Was mich mehr als alles andere aus der Fassung gebracht hat, waren die Szenen der Beschneidung, es war fürchterlich. Wenn das die Menschen nicht berührt, weiß ich auch nicht weiter. Ich bin am Ende meiner Straße angekommen, ich kann nicht mehr tun, nichts neues mehr sagen.«
Waris Dirie


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