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Wo die wilden Kerle wohnen
Where the Wild Things are

USA 2009

 

Der neunjährige Max rebelliert, als seine Mutter einen neuen Freund mit nach Hause bringt. Max ist ein sehr sensibler Junge, tobt aber auch gern herum. In seinem Wolfskostüm fühlt er sich stark und gefährlich, doch eigentlich hat er Angst davor, im Stich gelassen zu werden. Er flüchtet in eine Phantasiewelt, reist in einem Boot bis auf die Insel der Wilden Kerle, wird von ihnen aufgenommen und sogar zu ihrem König gekürt. Auseinandersetzungen und Streit gibt es aber auch hier, und Max ist gefordert, Verantwortung zu übernehmen. Schon bald beginnt ihm die Mutter zu fehlen, er verlässt die Wilden Kerle und kehrt nach Hause zurück.
Während Sendaks Klassiker für Vorschulkinder geschrieben und gezeichnet wurde, richtet sich die Filmadaption an ältere Kinder. Die Geschichte wurde um Nebenhandlungen ergänzt, die Max, seine Sehnsüchte, Ängste und Wünsche sowie seine Familie genauer vorstellen.

Themen
Familienbeziehungen, Erziehung, Vertrauen, Regeln, Verantwortung, Freiheit, Freundschaft, Angst, Einsamkeit, Fantasiewelten, Abenteuer, Literaturverfilmung, Tricktechnik, Spezialeffekte

Fächer
Deutsch, Lebensgestaltung-Ethik-Religionskunde, Englisch, Sozialkunde, Kunst

Pressestimmen
»Die Geschichte von Max ist ein Entwicklungsroman. Der Held sucht das Abenteuer, erlebt Todesangst, aber auch Siegesgewissheit. Geläutert kehrt er in die bürgerliche Welt zurück.«
Claudia Schmölders, Tagesspiegel, Berlin  

»Statt den Kinderbuchklassiker mit Franchise-Potential in einen marktgerechten Blockbuster für die ganze Familie zu verwandeln, insistiert Jonze auf der Inszenierung einer kindlichen Phantasie, die vor der Zeit mit dem schuldbeladenen Wissen der Erwachsenen belastet scheint.«
Simon Rothöler, Freitag, Berlin


»Aus einem Text mit (im Deutschen) nur 333 Wörtern, der alle Autoritäten aussperrt, ist ein verfilmter Entwicklungsroman geworden.«
Birgit Glombitza, Die Zeit, Hamburg


»Kein Family-Entertainment, sondern ein Film, der sich produktiv mit kindlichen Ängsten und Fantasien auseinandersetzt.«
Martin Schwickert, Kölnische Rundschau


»Die atemberaubend realistische Botschaft des Films: Man entkommt sich nicht.«
Ekkehard Knörer, Perlentaucher

»Die Anarchie ist hier, wie in der Vorlage, nicht das Überschreiten, sondern das schlichte Ausloten von Grenzen.«
Jakob Stählin, Schnitt – Filmmagazin

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