Hauptnavigation

Filmernst | Lippels Traum

Filme | Lippels Traum | Inhalt

Unternavigation

Lippels Traum

Deutschland 2009

 

Inhalt 

Lippel, der eigentlich Philipp Mattenheim heißt, ist ein eher schüchterner und bedächtiger Junge. Der Elfjährige lebt mit seinem Vater, einem Gourmetkoch und Restaurantbesitzer, in Passau. Der Sohn ist wenig angetan davon, dass ihn der Vater einer Geschäftsreise wegen mal wieder allein und in der Obhut einer Haushälterin lässt. Diese Frau Jakob allerdings entpuppt sich als zickige Gouvernante, die Lippel sogar dessen momentanes Lieblingsbuch wegnimmt: Der Vater hatte ihm als Trennungs-Tröster die »Geschichten aus 1001 Nacht« geschenkt. Lippel macht aus der Not eine Tugend und träumt die Geschichte, die er in dem spannenden Schmöker zu lesen begonnen hat, einfach weiter. Schon bald ist er mittendrin in den orientalischen Abenteuern eines königlichen Geschwisterpaares, mit dem Lippel sich anfreundet. Auch im wahren Leben gewinnt er zwei neue Mitschüler als Freunde. Doch es gibt noch weitere Analogien zur Traumwelt: Der Straßenhund Muck läuft Lippel zu, der König im morgenländischen Palast sieht aus wie sein Vater und dessen böse Schwägerin, die nichts Gutes im Schilde führt, ähnelt Frau Jakob auf erstaunliche Weise. So muss Lippel im Traum wie in der Realität etliche Mutproben bestehen, um schließlich sich, den Hund Muck und seine Freunde zu retten.

Fächer

Deutsch, Lebensgestaltung-Ethik-Religionskunde, Sachkunde, Kunst, Erdkunde/Geografie

Themen
Freundschaft, Abenteuer, Einsamkeit, Träume und Wünsche, Fantasie, Selbstvertrauen, Familie, Schule, andere Kulturen, (orientalische) Märchen, Literaturverfilmung

 

Pressestimmen

»Emotional ähnlich zwiegespalten wie Sebastian in Michael Endes Geschichte, erscheint der Tagträumer immer glaubwürdig. Man folgt ihm einfach gern, wenn er den mittelalterlichen
Orient mit seiner Taschenlampe heimsucht und dort eine traumhafte Lösung für sein Alltagsproblem ... findet. ›Lippels Traum‹ ist ein fantasievoller Höhepunkt des deutschen Kinderfilms.«
Tom Vörös, Sächsische Zeitung, Dresden

»Ohne jemals den pädagogischen Zeigefinger zu erheben, lernen Kinder hier so ganz nebenbei den richtigen Umgang mit ihren Ängsten. Einzig in der Konfrontation – das erkennt Lippel, nachdem er sich mit viel Überwindung erstmals in den verhassten, dunklen Keller gewagt hat – liegt der Schlüssel zu einem größeren Selbstvertrauen.«
Marcus Wessel, Programmkino.de

Zweite Hauptnavigation