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Wie Feuer und Flamme

Deutschland 2001

 

Nele ist 17, geboren und aufgewachsen in West-Berlin. Die Mauer nimmt sie kaum wahr, was so nah dahinter liegt, ist eigentlich unendlich fern. Zur Beerdigung ihrer Oma wechselt sie 1982 erstmals auf die andere Seite des ›eisernen Vorhangs‹ und lernt dort Captain und dessen Punker-Freunde kennen. Beim Abschied hat sie einen seiner Buttons (»Pissed and Proud«) in der Hand und verspricht, am nächsten Wochenende zum Konzert seiner Band wieder rüber zu kommen. Nachdem die Ost-Punks einem ZDF-Reporter – in der Annahme, er sei von der Stasi – die Kamera zertrümmert haben, drehen sie ein eigenes Video, das Nele in den Westen schmuggeln soll. Was dann aber tatsächlich im Westfernsehen läuft, ist völlig banal und verfälschend dazu. Ein demonstrativ an der Neuen Wache niedergelegter Kranz soll zeigen, dass Punks eben keine Faschos sind, doch für die Stasi bleiben sie Staatsfeinde, die es unschädlich zu machen gilt. Weder die Punks noch die Liebe zwischen Captain und Nele haben unter diesen Bedingungen eine Chance. Nach einer Razzia wir Nele aus der DDR ausgewiesen – ohne jede Hoffnung, Captain jemals wiederzusehen. Das Ende ihrer Liebe scheint besiegelt, doch so schnell gibt Nele nicht auf.    

Fächer
Deutsch, Geschichte, Sozialkunde, Lebensgestaltung-Ethik-Religionskunde, Politische Bildung, Musik

Themen
Zeitgeschichte, Ost-West-Vergleich, Berliner Mauer, Stasi, Individuum und Gesellschaft, Freiheit, Wertvorstellungen, Lebensentwürfe, Freundschaft, Liebe, Verrat, Punk, Pop-Kultur

Pressestimmen
»Seine großen Momente erlebt der Film, wenn er das komplexe Geflecht aus Repression, individueller Überforderung und Verrat abbildet, in dem sich die Punks bewegen.«
Anke Westphal, Berliner Zeitung

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