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Memory Books

Deutschland/Schweiz 2007

 

Memory Books, Erinnerungsbücher, so heißen kleine, bunte Hefte, vollgeschrieben und - gemalt von Menschen, die oft kaum das Alphabet beherrschen. Memory Books zeigen, wie AIDS die Kultur eines Kontinents verändert und welche Bedeutung das Erinnern für seine Zukunft hat. Eltern, die HIV-positiv sind, formulieren in den Memory Books Gedanken, Bräuche und Wünsche für ihre Kinder, die bald alleine aufwachsen müssen. In Uganda und anderen Ländern Afrikas, wo immer mehr Kinder auf sich gestellt sein werden, sind solche bewegenden Tagebücher oft das einzige Erbe, das erkrankte Mütter hinterlassen können – wie Harriet, die für ihre sechsjährige Tochter festhält, was sonst bald niemand mehr weiß.

Fächer
Biologie, Geografie, Deutsch, Lebensgestaltung-Ethik-Religionskunde, Kunst, Politische Bildung

Themen
Aids, Sexualität, Moral, Afrika, Armut, Dritte Welt, Familienbeziehungen, Erinnerungskultur

Pressestimmen
»Vor fünf Jahren hat bereits Henning Mankell über die ›Memory Books‹ geschrieben, in einem wütenden, hilflosen Ton. Graf dagegen nimmt sich zurück, lässt die Familien reden, ohne das Elend aus dem Blick zu verlieren.«
Philipp Kohl, Berliner Morgenpost


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