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Leroy

Deutschland 2006

 

Leroy ist 17 Jahre, deutsch - und schwarz. Statt HipHop zu hören, spielt er lieber Cello und hängt mit seinen Kumpels, dem Halbgriechen Dimi und dem Palästinenser Achmed, ab. Alle haben eine Freundin, nur Leroy nicht. Als sich ausgerechnet die schöne blonde Eva auf dem Schulhof in Leroy verguckt, ist niemand überraschter und beglückter als er selbst. Doch die erste Liebe ist komplizierter als gedacht: Evas Familie heißt nicht nur Braune, sondern ist auch tatsächlich stramm rechts. Ihre fünf glatzköpfigen Brüder wollen sich den schwarzen Freund der Schwester natürlich lieber heute als morgen vorknöpfen. Doch so einfach gibt Leroy nicht auf: Er trommelt seine Leute zusammen, kämpft um seine Liebe und lässt auf seine ganz eigene Art die Black-Power-Bewegung wiederaufleben, getreu dem Motto: »Funky statt fascho!«

Fächer
Politische Bildung, Deutsch, Lebensgestaltung-Ethik-Religionskunde, Musik, Recht

Themen
Identitätsfindung, Anpassung, Ausgrenzung, Vorurteile, Toleranz, Familienbeziehungen, Freundschaft, erste Liebe, Zivilcourage, Solidarität, Rassismus, Rechtsextremismus,
Popkultur, Musikgeschichte, HipHop, Rap

Pressestimmen
»Damit wird bei jungen Zuschauern im Sinne politischer Bildung unter Umständen mehr erreicht als durch angestrengte pädagogische Dämonisierungen der Rechten.«
Knut Elstermann, Berliner Zeitung

»Der Film hat den Atem der Respektlosigkeit, den man in der Debatte um rechte Gewalt oft vermisst.«
Martin Schwickert Der Tagesspiegel


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