Geänderte Faxnummer!
Leider hat unser Faxanschluss im LISUM (03378/209 163) den Geist aufgegeben. Der Ansturm der Anmeldungen zu unserem ersten FILMERNST-Programm 2013 war wohl doch zu heftig!
Die Techniker stehen kopf und arbeiten fieberhaft an einer Lösung, aber wie man weiß, steckt die Tücke im Detail. Sprich: Es kann dauern.
Wir bitten Sie, bei Ihren Faxen an uns momentan folgenden Potsdamer Fax-Anschluss zu nutzen, wir können dies dann auf unserem Rechner empfangen:
0331/27 548 3879
Herzlichen Dank für Ihr Verständnis!
Frische versprechend
Fast fertig, aber noch nicht so ganz. Eigentlich wollten wir mit einer innen wie außen aufgefrischten Webseite ins neue Jahr starten. Es wurde gestaltet und programmiert, probiert und verworfen – und ehe wir uns versahen, hatte 2013 schon begonnen. Nun aber muss der aktuelle Rundbrief schleunigst raus, selbst wenn einiges noch fehlt am frischen FILMERNST. An der Oberfläche sieht‘s schon mal gut aus, in der Tiefe arbeiten wir noch. Kleine Verschiebungen im Zeitplan sind im Großraum BER ja ohnehin Kavaliersdelikte, allerdings wechseln wir nicht den Aufsichtsrat!
Mut machend
84 brandenburgische Schulen erproben das Pilotprojekt »Inklusive Grundschule«: mehr Teilhabe und mehr Chancengleichheit. Inklusion ist auch FILMERNST-Schwerpunkt 2013. Ganz aktuell: elf Fortbildungsveranstaltungen für Lehrkräfte mit dem Aufsehen erregenden Dokumentarfilm »Berg Fidel – Eine Schule für alle«. Darüber hinaus Impulse von Experten und Diskussionen zum Thema. Worum es geht: Anregungen und Ermutigungen für die eigene schulische Praxis geben, Berührungsängste abbauen und Perspektiven aufzeigen. Am 23. Januar ist Prenzlau die erste Station.
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Nektar saugend
Das reguläre FILMERNST-Programm 2013 beginnt mit einem Animationsfilm im klassischen 2D-Format und einem Dokumentarfilm, der durch eine Vielzahl spektakulärer Aufnahmen besticht. Beide wurden mit dem Prädikat »besonders wertvoll« ausgezeichnet. Um Märchen und Mythen, Freundschaft und Verantwortung, aber auch um Kolonialismus und nationale Klischees geht es im französischen Trickfilm-Abenteuer »Die Abenteuer der kleinen Giraffe Zarafa« (3. bis 6. Klasse). Um weit mehr als um Königinnen und ihre arbeitsamen Völker geht es in »More than Honey« (8. bis 13. Klasse).
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Widerstand leistend
Es war einer der ganz großen Filmerfolge des letzten Jahres: »Kriegerin« von David Wnendt zog mehr als 130.000 Besucher in die deutschen Kinos, beeindruckte das Publikum auf Festivals in aller Welt und gewann eine Vielzahl renommierter Preise. Bei FILMERNST wurde »Kriegerin« mit reichlich 4.000 Besuchern der publikumsstärkste, aber nicht nur deshalb erfolgreichste Film 2012. 14 Veranstaltungen waren ursprünglich geplant, 42 sind es bislang geworden. Alle moderiert, viele mit sehr interessanten, auch kontroversen Gesprächen nach dem Film. Nun folgen weitere Termine: Am 24. Januar zwei Veranstaltungen in Forst.
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Nerv treffend
Wissens- und Kompetenzvermittlung verbunden mit Allgemeinbildung und Unterhaltung: Bei den SchulKinoWochen 2012 ist das wieder gut gelungen: Reichlich 13.000 Besucher in knapp zwei Wochen waren – quantitativ – erneut ein hervorragendes Ergebnis. Qualitativ traf auch die Programmauswahl einen Nerv: Alle angebotenen Filme wurden nachgefragt und gebucht, anspruchsvolle dokumentarische Arbeiten wie »Taste the Waste« ebenso wie Komödien oder Literaturadaptionen. Publikumsfavorit war erwartungsgemäß »Tom Sawyer«, überraschend stark die Resonanz auf deutsche Gegenwartsstoffe.
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Erfolg verdient
Wenn die Zuschauerzahlen in Relation zu den Auszeichnungen stünden, dann könnte der Verleih von »Wintertochter« jubeln. Schon bei FILMERNST ein großer Erfolg, war der Deutsche Filmpreis 2012 hoch verdient und all die anderen Ehrungen ebenso. Nun kam noch ein besonderer Preis hinzu: der von VISION KINO und dem Kinderkanal verliehene »Kindertiger« für das »Wintertochter«-Drehbuch. Glückwunsch den Autoren Michaela Hinnenthal und Thomas Schmid, aber ebenso dem Regisseur, den Produzenten und dem Verleih eines solchen Films. Originalstoffe haben alle Chancen – und dann auch Preise verdient!
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Deutschlandbild modernisiert
Aus dem argentinischen Sommer erreichten uns herzerwärmende Nachrichten: Das Projekt »SehenLernen: Deutsches Kino macht Schule« hat mit Erfolg die umfangreichen FILMERNST-Materialien zu »Wintertochter« und »Neukölln Unlimited« genutzt. »Der Einsatz des Films ›Neukölln Unlimited‹ war ein großer Erfolg, weil er sich hervorragend eignete, um unserem Ziel, das Deutschlandbild in der Region ConoSur zu modernisieren«, schrieb uns Ines Patzig-Bartsch, die Leiterin des Projekts im Goethe-Institut Buenos Aires. Maradona Akkouch, der provokanteste Protagonist des Neukölln-Films war jetzt zu Gast in Lateinamerika.
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Genossenschaft beherzt
Kino mit Herz: Darüber hatten wir hier schon einmal geschrieben. Es ging um die »Parklichtspiele« in Buckow und deren kinobegeisterte Betreiber Philipp und Stefan Grund. Von nun an sind sie auch beim FILMERNST-Programm mit von der Partie. Weiter dabei ist auch Kleinmachnow, mit nicht weniger Herz. Im November 2012 wechselte der Betrieb in den »Kammerspielen«, gewissermaßen bei laufender Projektion: Von nun an geht es mit der KulturGenossenschaft in den »Neuen Kammerspielen« weiter – mit großem Engagement, großen Plänen und mit FILMERNST.
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Filmtipp bezaubert
Es wäre natürlich schön, wenn ein Tipp auch überall gesehen werden könnte. Aber, siehe oben bei »Wintertochter«: viel Ehr‘, wenig Begehr. Da hilft nur Nachfragedruck, Gutes bestärken, wo es nur geht. »Beasts of The Southern Wild«: ganz großes Kino – und bester Beweis dafür, wie mit bescheidenem Budget aufs höchste be- und verzaubert wird. Bei FILMERNST-Facebook gab‘s schon die dringende Aufforderung: Wer Gelegenheit hat, den Film auf der Leinwand zu sehen (mehrere Kinos in Berlin und im Potsdamer Thalia), sollte das sofort tun. Die 6-jährige Hauptdarstellerin Quvenzhané Wallis ist überwältigend!
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FILMERNST-Weihnachtsgruß 2012
»Weihnachten war angenehm ruhig. Die vergnüglichste halbe Stunde war, als wir uns ›Wallace & Gromit‹ angesehen haben.«
Sir Alec Guinness notierte das am 26. Dezember 1995 in seinem Tagebuch – und der reichlich 80-Jährige wünschte sich fürs Neue Jahr: »Ich hätte gerne etwa in einem Monat einen weiteren Kurzfi lm von den beiden – aber keine billigen Imitationen, bitte!«.
Höchst konzentriert: SchulKinoWochen 2012
Sechsmal erstreckten sich die Brandenburger SchulKinoWochen über acht Wochen in der Zeit zwischen Herbst- und Weihnachtsferien. In diesem Jahr dauern sie nur zehn Tage. Die zeitliche wie inhaltliche Konzentration des Angebots tat der Resonanz jedoch keinen Abbruch. Das Experiment scheint geglückt: Die mehr als 12.000 Anmeldungen bislang sind ein hervorragendes, kaum erwartetes Ergebnis. Wir danken allen Lehrerinnen und Lehrern für ihr filmernstes Engagement und freuen uns auf intensive Kino-Erlebnisse!
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Höchst offiziell: Reit, wenn du kannst!
Nach sechs Jahren Auftakt im Filmmuseum Potsdam nun auch hier ein Novum: Die SchulKinoWochen 2012 werden offiziell eröffnet im »Filmpalast« Oranienburg. Dies auch in Anerkennung und Würdigung der seit Jahren hervorragenden Beteiligung von Schulen in der Region. Am Donnerstag, dem 25. Oktober, geht‘s los mit »Renn, wenn du kannst«. Das Publikum: Schüler vom besonders filminteressierten Oranienburger »Mosaik-Gymnasium«. Als Gäste begrüßen wir zwei Sportlerinnen, die zwar nicht rennen, aber reiten:
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Höchst kulant: Union Fürstenwalde
Das Thema »Inklusion« ist Schwerpunkt der diesjährigen SchulKinoWoche. Die Filme scheinen einen Nerv zu treffen: Sowohl »Renn, wenn du kannst« als auch »Ein Tick anders« sind Publikumsfavoriten. Angemeldet wurden viele Klassen aus Förderschulen; kleine Gruppen, die die besondere Form und die Atmosphäre des Angebots zu schätzen wissen. Die »Burgdorf-Schule« in Fürstenwalde notierte auf ihrem Anmeldefax: »Da wir eine Geistig-Behinderten-Schule sind, sind bei uns mehr Begleitungen notwendig«.
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Höchst ärgerlich: ZIEL verfehlt in Hennigsdorf
Noch im letzten Newsletter konnten wir mit den Buckower »Parklichtspielen« einen Kino-Neuzugang vermelden. Nachträglich ins Programm genommen, gibt es bereits erste Anmeldungen. Um so bedauerlicher, wenn nun im Hennigsdorfer »Kino im ZIEL« am 31. Oktober die Lichter ausgehen. Rund 700 Schülerinnen und Schüler wollten am 6. und 7. November die Filme der SchulKinowoche sehen. Wir suchen nach kurzfristigen Alternativen und hoffen sehr auf ein zielführendes Wiedersehen!
Höchst grenzenlos: CASTELLO in Gröditz
Bislang konnten wir die Schulen im südbrandenburgischen Elbe-Elster-Landkreis nicht so richtig in unser Angebot einbeziehen, zu weit lag das nächste Kino von den jeweiligen Orten entfernt. Nun aber bietet sich für einige vielleicht eine neue und günstige Gelegenheit: Im Februar 2012 eröffnete im benachbarten sächsischen Landkreis Meißen das »Castello« – und Kinoleiter Marcel Haubold kam vor ein paar Wochen auf FILMERNST zu.
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Höchst chancengleich: »Berg Fidel« – Filmtipp
84 Schulen des Landes Brandenburg haben zum neuen Schuljahr das Pilotprojekt »Inklusive Grundschule« in Angriff genommen. Mehr Teilhabe und mehr Chancengleichheit: Wie das konkret aussehen und wunderbar im Alltag funktionieren kann, zeigt der Dokumentarfilm »Berg Fidel«. Eine Schule im westfälischen Münster, die voraussetzungslos jedes Kind aufnimmt und alle gemeinsam bis zum vierten Schuljahr eben nicht nur unterrichtet.
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Höchst motivierend: Schule im Aufbruch
Er eröffnet Kongresse, philosophiert im ZDF, wirbt allerorts mit missionarischem Eifer für eine neue Lern- und Beziehungskultur. Nun war Professor Gerald Hüther auch im LISUM: »Sie können, wenn Sie wollten, ab morgen Ihr Hirn verändern. Egal, wie lange Sie schon im Schuldienst sind!« Natürlich will er mit solchen Sätzen das Publikum provozieren, vor allem aber will er es begeistern und anregen zu einem Aufbruch: einladen, ermutigen, inspirieren – Einstellungen und Haltungen ändern!
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Höchst aufwühlend: »Die verlorene Zeit« in Eberswalde
Filme, Comedy, Musik: Eine ganze Reihe von Veranstaltungen werden zur 1. »Kino & Kultur Woche« vom 13. bis 18. November im »Movie Magic« Eberswalde präsentiert. FILMERNST ist als Kooperationspartner am 14. 11. dabei: Am Vormittag mit dem Animationsfilm »Die drei Räuber« und dem Bergsteiger-Drama »Gran Paradiso«. Ab 18 Uhr läuft der bewegende, hochgelobte Spielfilm »Die verlorene Zeit« (mit Dagmar Manzel, Susanne Lothar, Alice Dwyer); im Anschluss daran ein Gespräch mit der Regisseurin Anna Justice.
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Höchst verständlich: Spanisch für Fortgeschrittene
Die Billetts mit einem Filmzitat auf Spanisch stimmten ein und weckten Assoziationen. Mehr als 600 Schülerinnen und Schüler erlebten bei der 4. FILMERNST-CineFiesta vier außergewöhnliche Filme im Original. Die spanisch-deutschen Moderationen und Filmgespräche vertieften das Gesehene: zum Weiterdenken anregende Diskussionen über die lateinamerikanische Kolonialisierung in »Tambíen la lluvia«, über die Welt der Mayas in »Herz des Himmels, Herz der Erde«, über den Wert von Familie in »Abel« und die Kraft der Jugend-Milieus in »7 Vírgenes«.
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