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Filmernst | Rudolf, der schwarze Kater

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Rudolf, der schwarze Kater
Rudorufu to ippai attena ルドルフとイッパイアッテナ

Japan 2016

 

 

»Hat man denn Vorteile, wenn man lesen kann«, fragt der kleine, ziemlich naive Kater seinen um vieles größeren und klügeren Artgenossen. »Natürlich«, antwortet der, »man kann richtige Schätze entdecken.« Ganz praktisch zum Beispiel lässt sich in der Schulkantine entziffern, was es an welchem Wochentag zu futtern gibt. Sehr lehrreich dagegen vermittelt in der Bibliothek ein Tierlexikon die Erkenntnis, dass Löwen die allergrößten Katzen sind. Also wird der riesige Streuner dem winzigen Rudolf Lesen und Schreiben beibringen, was bei den japanischen Kanji-Schriftzeichen alles andere als einfach ist. Aber der Schüler musste seinem Lehrer versprechen, dass er nicht aufgeben wird. Eigentlich fühlt sich Kater Rudolf ja fremd hier in Tokio, wohin ihn nur seine leichtsinnige Neugier verschlug. Daheim, als Haus- und Kuscheltier eines Mädchens, ist er im weit entfernten Gifu – und dorthin möchte er unbedingt wieder zurück. Zunächst jedoch wird ihm die Exkursion in die Hauptstadt zur Entdeckungs- und Bildungsreise: aufregend und aufschlussreich, mit Herausforderungen und Bedrohungen auf Augenhöhe der Katzen. Eine Geschichte, nicht süß und niedlich, sondern wie das reale Leben so spielt. Es geht – kindgerecht – um Gefahren, Ängste, Verluste, vor allem aber um Mut und Ermutigung, um Freundschaft und Treue.
Ein farbenfrohes, katzenkluges japanisches Anime-Abenteuer

Fotos: KSM Anime, Wiesbaden

Die Bücher zum Film
von Hiroshi Saito – vier Titel, erschienen zwischen 1987 und 2013
in einer Gesamtauflage von mehr als 1 Million Exemplare
»Rudolf to Ippai-attena« 

»Rudolf Tomodachi Hitoridachi«
»Rudolf to Ikuneko Kuruneko«
»Rudolf to Snow White«



 

Themen

Animationsfilm, Begabungen und Talente, Bewährungsproben, Bildung, Entdeckerlust, Familie, Farben, Freundschaft, Haustiere, Heimat, Identität, Japan, Katzen, Lernen, Mut, Schriftzeichen, Sprache, Vertrauen, Vorurteile

 

Fächer

Deutsch, Kunst, Sachunterricht

 

Kritikerstimmen

» ... kann mit seiner Mischung aus teilweise Samurai-Elementen (Mut, Freundschaft, Ehre), einer gewissen Manga-Inszenierung sowie dem japanischen Setting überzeugen. Und dies ist dann wohl auch das größte Highlight von ›Rudolf, der schwarze Kater‹: So gibt es nicht nur eine kindgerechte Geschichte zu entdecken, sondern auch eine Herangehensweise an Japan, die alleine aus dem Grund einen Blick wert ist.« Thomas Repenning, moviebreak.de, Kassel

»Humor gibt es hier zwar auch, aber der ist eher zurückhaltend. Stattdessen wird hier die Welt durch staunende Kinderaugen gesehen, die beim Herumstreifen durch die Straßen von Tokio allerhand lernen können. Tatsächlich ist es bemerkenswert, wie sehr man hier um pädagogischen Mehrwert bemüht war. Das fängt schon damit an, dass der kräftige Ippaiattena Schriftzeichen lesen kann, was ihm beim Leben auf der Straße eine ganze Menge nützt – auch bei seinem größten Hobby, der Futtersuche. Und dieses Wissen will er an seinen kleinen Freund weitergeben. Aber auch biologische und geografische Kenntnisse werden vermittelt, auf eine visuell sehr nette Art: Die beiden Kater fliegen beim Anschauen durch ein Lehrbuch für Kinder.« 
Oliver Armknecht, film-rezensionen.de, Falkensee

»›Rudolph‹ is simple to follow and understand. In fact, for non-Japanese fans, it may serve as an excellent introduction to the life, language and sights of Japan, from a cat’s point of view. If Rudo can unlock the mysteries of those kanji-filled license plates and highway signs, why can’t you?«
Mark Schilling, The Japan Times, Minato, Tokio

»Die Animationen von ›Rudolf, der schwarze Kater‹, die komplett am Computer entstanden sind, überzeugen durch ihre vielfältigen Details und das tolle Charakterdesign, aber auch durch den gewählten Blickwinkel ins Geschehen, der den Zuschauer direkt in die Lage der Titelfigur versetzt. Von den Spiegelungen im Wasser über Risse in Beton und Asphalt bis hin zum Spiel mit Licht und Schatten, hier wurde in allen Bereichen viel Wert auf Realismus gelegt, was ›Rudolf, der schwarze Kater‹ auch optisch zu einem echten Leckerbissen macht. Etwas störend ist, dass Rudolf in der deutschen Synchronisation von einem Mädchen gesprochen wird, was einfach nicht so recht passen will und vor allem zu Beginn für gewöhnungsbedürftige Momente sorgt.« 
MarS, sofahelden.com, Taufkirchen/Vils





zuletzt aktualisiert am 14.03.2018

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