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Filmernst | Berlin – Ecke Schönhauser

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Berlin – Ecke Schönhauser

DDR 1957

 

Inhalt
Ostberlin, Mitte der 1950er Jahre: Ein paar Jugendliche hängen in ihrer Clique rum und schlagen die Zeit tot. Die U-Bahn-Bögen auf der Schönhauser Allee, Ecke Dimitroff- (heute Danziger) Straße) sind ihr Revier. Kleine Mutproben und Provokationen reichen schon, um bei den gereizten Erwachsenen und der misstrauischen Staatsmacht für Unmut zu sorgen. Allein ihr Mode- und Musikgeschmack macht sie in den Augen der Älteren zu ›Halbstarken‹ nach westlichem Vorbild. Karl-Heinz verwickelt Dieter und ›Kohle‹ in dunkle Geschäfte, am Bahnhof Zoo versucht er das schnelle Geld zu machen. Nach einem vermeintlichen Totschlag fliehen die drei von Ost- nach Westberlin. Im Auffanglager kommt ›Kohle‹ tragisch ums Leben und Dieter muss erneut um seine innere Freiheit kämpfen. Am Ende kehrt er zu Angela zurück und schafft einen ehrlichen Neuanfang.

Themen
Zeitgeschichte, Kalter Krieg, Frontstadt Berlin, Freundschaft, Anpassung und Rebellion, DEFA-Klassiker

Fächer
Geschichte, Deutsch, Politische Bildung, Lebensgestaltung-Ethik-Religion

Pressestimmen
»Die Wiederbegegnung mit unseren alten Filmen regt auf. Positive und negative Gefühle ... Erinnerungen und Gedanken an vertane Chancen und gelebtes Leben ...«
Bärbel Dalichow, Film und Fernsehen, Berlin

»Da wir den Film für ein Musterbeispiel einer neuen Form von Dogmatismus halten und da wir davon überzeugt sind, dass er schädlich auf unsere Menschen wirken wird, sind wir der Meinung, dass es unverantwortlich wäre, ihn so zuzulassen, und werden auch Testvorführungen in dieser Form nicht zustimmen können.«
Hauptverwaltung Film beim Ministerium für Kultur der DDR



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