Hauptnavigation

Filmernst | Der Schatz der weißen Falken

Filme | Der Schatz der weißen Falken | Inhalt

Unternavigation

Der Schatz der weißen Falken

Deutschland 2004

 

Inhalt
Sommer 1981, kurz vor Beginn der großen Ferien. In wenigen Wochen wird der elfjährige Jan mit seinen Eltern aus einem kleinen fränkischen Dorf in die große Stadt Düsseldorf ziehen. Letzte Gelegenheit, um endlich mit seinen besten Freunden Stevie und Basti die geheimnisvolle Kattler-Villa zu erkunden. Auf dem Dachboden finden die drei eine geheimnisvolle Karte, die offenbar den »Weißen Falken« gehörte. Diese Jungsbande aus den 70er Jahren hat im Ort einen legendären Ruf. Doch niemand scheint zu wissen, was mit ihrem Anführer Peter passierte, der nach der Trennung der »Weißen Falken« auf mysteriöse Weise verschwunden ist. Ob sein Verbleib etwas mit der geheimen Höhle in der Fränkischen Schweiz zu tun hat, die auf der Karte verzeichnet ist? Und was verbirgt sich wirklich hinter dem »Schatz der Weißen«?
Jan, Stevie und Basti stürzen sich in ihr letztes gemeinsames Abenteuer und machen sich auf den Weg, um dunkle Geheimnisse zu erforschen und ihren Bund auf immer zu besiegeln. Verfolgt von der Bande der »Altortler«, angeführt von der unerschrockenen, schlagkräftigen Marie, stellen sich die Jungs ihren schlimmsten Ängsten, setzen Fischteiche unter Strom, sprengen beinahe ein altes Waffenlager in die Luft und bringen sich und ihre Freundschaft ernsthaft in Gefahr. Am Ende hat Jan den Tod gesehen, ein Mädchen geküsst – und allen Mut zusammengenommen, um auch die schwierigste Hürde dieses Sommers zu überwinden: den Abschied von seinen Freunden.

Themen
Freundschaft, Geschlechterrollen, erste Liebe, Familienbeziehungen, Mutproben, Identitätssuche, Konfliktbewältigung, Abschiednehmen

Pressestimmen
»Endlich wieder ein deutscher Kinderfilm ganz ohne Hunde und ohne HipHop… Er kommt in seiner Machart angenehm altmodisch daher, ohne dabei altbacken zu wirken. Es geht um das Erforschen von Höhlen und verschlossenen Villen, um Freundschaft, Abschiednehmen und zaghafte erste Liebe. Dabei steht insbesondere die Erfahrung im Mittelpunkt, dass es meist mehr Sinn macht, sich seinen Ängsten zu stellen als vor ihnen davonzulaufen.«
Lars Penning, tip-Magazin, Berlin

»Es ist die fesselnde Dramatik, die beeindruckt und den Film über anhält. Sie wirkt nicht konstruiert, sondern wirklich. So echt, dass die Kinder im Kinosaal in einen Dialog mit jenen auf der Leinwand treten und ihnen nützliche Hinweise und Warnungen zurufen. Es wird also mitgefiebert - mehr kann man sich von einem Kinderfilm nicht wünschen.«
Abini Zöllner, Berliner Zeitung

»Die Darsteller verstehen es, ihre Rollen-Schablonen zu sprengen, mit langen Blicken eigene Akzente zu setzen. Sie nehmen die kleinen und großen Zuschauer mit auf die emotional wie auch sonst riskante Schatzsuche. Ein langer Sommer geht zu Ende und mit ihm die Kindheit. Wie schmerzlich, wie schön!«
Andrea Huber, Berliner Morgenpost

»Unterwegs lernen die Kinder, alle an der Schwelle zur Pubertät, Verantwortung zu übernehmen und alte Feindschaften zu begraben, um diverse Gefahren zu meistern. Der Regisseur bleibt stets auf Augenhöhe mit seinen Protagonisten. Die müssen manchmal über sich hinauswachsen, handeln aber stets glaubwürdig und entwickeln dadurch großes Identifikationspotenzial.«
Jörg Brandes, Hamburger Morgenpost


Zweite Hauptnavigation