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Die Höhle des gelben Hundes

Deutschland/Mongolei 2005

 

Inhalt
In der endlosen Weite der mongolischen Landschaft führt eine fünfköpfige Nomadenfamilie ein Leben fernab der Zivilisation. Nach alter Tradition leben sie von der Schafzucht – und im Einklang mit der Natur. Bei einem ihrer Spaziergänge findet die sechsjährige Nansa in einer Felsenhöhle einen kleinen, schwarzweißgefleckten Hund, den sie »Zochor« nennt und mit nach Hause nimmt. Statt den Hund wieder auszusetzen, wie es der Vater verlangt, wird er ihr treuer Begleiter. Doch eines Tages verliert sie in der Steppe seine Spur – und begegnet bei ihrer Suche einer alten Nomadin, die ihr die bewegende Legende von der Höhle des gelben Hundes erzählt…
Nach ihrem Welterfolg »Die Geschichte vom weinenden Kamel« ist die Regisseurin Byambasuren Davaa erneut in zu ihren Wurzeln zurückgekehrt. Auch ihr zweiter Film, inspiriert von Geschichten ihrer eigenen Großmutter und einer anrührenden Erzählung von Gantuya Lhagva, spielt wieder in der Mongolei. »Die Höhle des gelben Hundes« entführt uns in eine fremde Welt voller Spiritualität und Magie, gewährt authentische Einblicke in den Alltag einer traditionellen mongolischen Nomadenfamilie – den es möglicherweise in dieser Form schon bald nicht mehr gibt.

Themen
Tradition, Naturverbundenheit, Tierliebe, Familie, andere Kulturen

Fächer
Biologie, Deutsch, Lebensgestaltung-Ethik-Religion

Pressestimmen
»Die Bilder der Steppe können immer wieder aufs Neue verzaubern; und die Schlichtheit der Geschichte entwickelt einen eigenen Reiz. Sie entspricht einer Tradition des mündlichen Erzählens, die es so vielleicht schon bald nicht mehr gibt. Ein Glück, wenn das Kino solche Bilder und Geschichten konserviert.«
epd Film, Frankfurt/Main

»So gelingt der Regisseurin das Kunststück, vollkommen unverkrampft einen Bedeutungshorizont zu eröffnen, der weit über die Grenzen der ursprünglich erzählten Geschichte hinausgeht und letztlich die Frage nach dem wahren Wesen der Zivilisiertheit stellt. Warmherzig, geduldig und stets wie mit einem Lächeln auf den Lippen erzählt: eine Liebeserklärung an das Leben, die Jugend, ihre Träume, die Hoffnung und nichts weniger als die Menschheit, oder besser: die Menschlichkeit.«
Stuttgarter Nachrichten

»Naturverbundenheit, Magie und Spiritualität sind die zentralen Themen der in der Mongolei und in Deutschland lebenden Filmemacherin. Unaufdringlich und fernab von Ethno-Kitsch weiß sie damit umzugehen. Gerade das macht die Faszination auch ihres zweiten Filmes aus. Die natürliche Gelassenheit, mit der die Familie mitten im Aufbruch in eine ungewisse Zukunft trotz Kameras ihren Alltag weiterlebt, ist nur eine von vielen Qualitäten dieser sanft inszenierten Dokumentation.«
3sat online

»Man muss nur seinen Augen trauen in diesem Film, und vielleicht den Fingerzeigen, die ein paar Kinder uns geben, und schon können wir die unglaublichsten Sachen sehen, einen Wolkenelefanten zum Beispiel.«
Süddeutsche Zeitung


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